WR1147 Ontologie

 

Es gibt so einene philosophischen Begriff, der sich mir immer nicht erschließt. Und der heißt “Ontologie”. Darum habe ich mir die Philosophin Rita Molzberger vom “Was denkst Du denn?“-Podcast ausgeliehen und bilde mir tatsächlich ein, Ontologie jetzt kapiert zu haben.

Aber hoffentlich muss ich es nie erklären.

10 Gedanken zu „WR1147 Ontologie

  1. smeagol

    Sehr schöne Folge, sehr schönes Gespräch. Eine Mini-Ausnahme noch zu “außerhalb der Philosophie ergibt der Begriff Ontologie meistens keinen Sinn”: Ontologie ist auch ein Fachbegriff in der Informatik, der sich aus dem philosophischen Fachbegriff herleitet, aber eine eigene, konkretere Bedeutung hat (es geht um formal definierte Systeme von Begriffen und Beziehungen zwischen diesen). Wenn man also Ontologie im IT Kontext hört, kann das durchaus ebenfalls berechtigt und sinnhaft sein.

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  2. Jakob

    Es gibt nicht viele Podcasts, die ich mehrfach höre. Dieser, mit Rita Molzberger, ist einer von jenen. Das liegt natürlich daran, dass er wirklich gut ist, aber auch dem geschuldet, dass mein kleines Hirn in so kurzer Zeit nicht alle Informationen verarbeiten konnte. Wenn eine Fee käme und ich mir etwas wünschen dürfte, wären es zwei Dinge.
    1. Holgi und Rita sind ein tolles „Podcastgespann“. Daher würde ich mich über viele weitere Sendungen freuen.
    2. Wenn diese Sendungen dann bei über auphonic transkribiert werden könnten. Als Buch würde ich es sofort kaufen 🛒

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  3. Tarifkenner

    Kleiner Hinweis: Frau Molzberger scheint das Wort “rezent” genau gegenteilig zum üblichen Sprachgebrauch zu verwenden. Sie verwendet es wie “lange her”, “vergangen”.
    Laut Fremdwörterbuch bedeutet es
    – besonders in der Biologie: gegenwärtig [noch] lebend, auftretend oder sich bildend
    – besonders in Österreich: zeitgenössisch, aktuell, vor Kurzem entstanden

    Da sich das Fremdwort vom lateinischen “recens” = jung ableitet, würde es mich doch wundern, wenn sich für die Philosophie allgemein ein anderer Sprachgebrauch eingebürgert hätte.

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  4. Thomas E.

    Ich bin auch “Was denkst du denn?”-Hörer (Rita-Fan) und fand die Kombination aus euch sehr gelungen; ich kann entlang Holgis Fragen Ritas Expertise sehr gut verdauen!

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  5. Leo

    Hat mir sehr gut gefallen, mehrmals gehört.
    Es fehlt die Triggerwarnung für latent Suizidale, die ausweglose Sinnlosigkeit des Lebens wird ganz stimmig dargelegt und die letzte Konsequenz daraus sogar genannt. Find ich mutig und gut, zieht mich aber möglicherweise runter.

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  6. Miko

    Das was der Informatiker Ontologie nennt, nennt der Philosoph Taxonomie. Vielleicht ist das ja gemeint.

    So hab ich zumindestens Mal einen Philo Prof verstanden. Aber ich habe da generell wenig verstanden, ich habe schleißlich auch Informatik studiert.

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  7. iris

    Vielen herzlichen Dank an Holger und Rita. Diese Sendung hat eine drogenähnliche Wirkung auf mein Denken. Zumindest stelle ich es mir so vor, dass es vielleicht eine Droge mit einer ähnlichen Wirkung geben könnte.
    Früher, als ich mal Informatik studiert habe, ging es mir in manchen Vorlesungen auch so.
    Mit gelesenen Texten hatte ich dieses Gefühl nie, alsob allerlei Erkenntnisse plötzlich auf mich einstürmen und ich nie gebrauchte Gehirnwindungen einsetzen kann.

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