WR1066 Ungarn

 

Stephan Ozsváth lebt in Wien und hat dort als ARD-Korrespondent gearbeitet. Zu seinem Berichtsgebiet gehörte Ungarn, das er auch weiterhin beobachtet, nicht zuletzt aus persönlichen, familiären Gründen.
Ich habe mit ihm geredet, um ein wenig besser zu verstehen, wie es dazu kommen konnte, dass Ungarn sich 30 Jahre nach dem Fall des eisernen Vorhangs in Richtung Autokratie bewegt.

Wir haben diese Sendung Ende März 2020 aufgenommen. Das angesproche Gesetz, das dem Ministerpräsidenten ausgedehnte Befugnisse einräumt, ist zwischenzeitlich verabschiedet worden.

Stephans eigener Podcast heißt Tschuschenaquarium, er ist er freier Mitarbeiter beim rbb-Inforadio und Autor des Buches “Puszta-Populismus: Viktor Orbán – ein europäischer Störfall?“*

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6 Gedanken zu „WR1066 Ungarn

  1. Blauer Schwede

    Nix gegen deine Laberpodcasts, aber bitte mehr fundierte Gespräche. Stephan Ozsváth hat echt was auf dem Kasten. Dankeschön!

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  2. Judith

    Danke für das Gespräch ! Nur als Hintergrund – Trianon bezieht sich auf den Trianonvertrag, einen Benvertrag des Versailler Vertrags. Darin wurden Ungarndie Gebiete in Transsylvanien etc abgenommen.
    Trianon ist ein kleines Palais im Park von Versailles.

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  3. Peter

    Sehr interessant, danke! Kommt auch noch eine Folge zu Polen?

    Zwischendurch hatte ich überlegt, ob ihr bei all den Beispielen zur fehlenden Pressefreiheit in Ungarn auch nochmal auf die grundlegenden Ursachen kommt. Aber seid ihr am Ende ja.

    Vereinfacht nach dem was ich so mitbekomme: Die Leute in Osteuropa waren erstmal angeschmiert, als es nach dem Ende des Kommunismus nicht schnell genug aufwärts ging. Und hatten dann die Hoffnungen in die Aufnahme in die EU gelegt. Da aber auch das sich nicht wirklich in steigendem Wohlstand des Einzelnen wiedergespiegelt hat (dafür ist ja auch weniger die EU als die eigene Regierung zuständig), sind sie sauer geworden und wählen auch Nationalisten und Autokraten, die ihnen das (auch) immer wieder versprechen.

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