WR1063 Bierpralinés mit Schorf

 

Darin: Schnapspralinentest – Toby versteigert Taschen – Twitter – Toby hat Urlaub (und braut) – Plötzblog (für Brot) – Überversorgung – Unterlagenstapel – Klangqualität (Toby hat verblüffend gut geklungen, obwohl er nur ein GoMic benutzt hat*) – Corona und die Folgen – Lindenstrasse – Gewicht – Schlagzeilen und Wetter.

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15 Gedanken zu „WR1063 Bierpralinés mit Schorf

  1. t.jay

    Ich finde Holgis Überlegung sehr nachvollziehbar, dass der Job bei der Lindenstraße ihn in sein jetziges Leben gebracht hat.

    Es gibt immer wieder Zufallsmomente und Entscheidungspunkte im Leben, die ganz individuelle Ereignisketten nach sich ziehen.

    Auch Holgis Einschätzung, so Clean geworden zu sein, ist nicht ganz unwahrscheinlich.
    Viele bekommen nicht die Kurve und die Abwärtsspirale nimmt ihren Lauf…

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  2. thomas

    Ich möchte wirklich niemandem das Witzeln verbieten, aber ich hab bei den Alkoholwitzchen auf Twitter genauso gedacht wie Tobi. Vorne weg: ich halte meinen Alkoholkonsum für riskant, aber noch nicht für problematisch. Ich bin manchmal abends gern allein und trinke dann Wein vor dem Schlafengehen. Der beste Grund das nicht zu tun ist mich mit Leuten zu umgeben die nicht trinken – dann verzichte ich ohne Probleme. In der jetzigen Situation sitze ich hier jeden Abend und trinke Wein.

    Ich hab das Gefühl, dass der gesellige Aspekt von Alkohol zwar nicht zu unterschätzen ist, der ungesellige Aspekt von Alkohol aber genauso wenig und vermute daher, dass Alkohlismus in einem halben Jahr ein größeres Problem sein wird als heute

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  3. Titus von Unhold

    Wenn es Toby zwischendurch mal wieder langweilig mit Holgi wird, könntet ihr (wie damals™) auch einfach mal wieder über die Schlagzeilen sprechen.

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  4. Mr. Toast

    Bei eurer Schnapspralinenverkostung hatte ich direkt NSFW-Vibes und wurde doch etwas nostalgisch <3 ich glaube ich werde mir in der quarantäne mal ein paar alte NSWFs anhören 😁

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    1. Bernhard

      Wollte eben das gleiche schreiben 😀
      Machte die Sendung schöner (auch wenn viele das Schmatzen nicht ab können ^^)

  5. Michael

    Ich habe die Lindenstraße früher immer gerne geschaut, aber die letzten Jahre ging es doch mit den Handlungen sehr stark bergab.
    Hätte schon viel früher abgesetzt werden sollen. Aber das ist meine persönliche Meinung.

    Und dein Leben wäre auch ohne den Job bei der Lindenstraße wahrscheinlich gut gelaufen. Aber wissen tut man es natürlich nicht…..

    Freu dich einfach so wie es ist und bleibt gesund !

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  6. Titus von Unhold

    +++ EIL +++ TWITTER LIEGT RICHTIG +++ EIL +++

    “01.35 Uhr: Entweder bunkern die Spanier in diesen Tagen Bier und Wein, Oliven, Kartoffelchips und Schokolade – oder sie konsumieren zur Bewältigung der strikten Ausgangssperre, die wegen des Virus seit dem 15. März im ganzen Land gilt, größere Mengen dieser Produkte. Viel, viel größere Mengen. Nach einer Studie der Fachzeitschrift “Inforetail” kauften die Spanier in der vergangenen Woche fast 80 Prozent mehr Bier sowie gut 60 Prozent mehr Wein als in der Vorwoche. Bei den Oliven hätten sich die Verkaufszahlen bei einem Plus von fast 94 Prozent sogar fast verdoppelt. Hochkonjunktur haben auch Kartoffelchips, Schokolade, Speiseeis und Anchovis – mit Anstiegen zwischen 76 und 87 Prozent.”

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-news-am-freitag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19-a-7fb93f73-4d39-4d57-81fd-ded70c060f6d

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  7. Mario

    Hallo,

    Mikrofon: Eine 50ct Elektretkapsel mit einem Damenstrumpf als Popschutz reicht aus.
    Den Popschutz kann man – wie Holgi schon anmerkte, auf eine Fliegenklatsche aufziehen.
    Das Mikrofon kommt 5…10cm dahinter.

    Braucht man noch eine Soundkarte, die schon mal keine Störungen aus dem PC mit aufnimmt.
    Die PC-interne reicht in der Regel aus, sonst eine externe kaufen, an die sich ein Mikrofon oder Headset anschließen lässt.
    Kostet in unserem Billigland keine 10 Euro.

    Die Fragen nach Anordnung, Abstand, “Soll ich im Badezimmer oder im Schlafzimmer aufnehmen” kann aber auch das Internet beantworten.
    Ich schlage vor, nicht nach fertigen Lösungen zu suchen (aka Du must das soundso machen), sondern nach Erklärungen der physikalischen Grundlagen.
    z.B. Wie Funktioniert der Popschutz anstelle der muss x cm vor das Mikrofon.
    Dann weiß man auch, warum eine Fliegenklatsche mit Nylonstrumpf genau so gut wie ein 20-Euro oder mehr Popschutz mit aufgedrucktem Herstellerlabel ist.

    Den Inhalt macht all das nicht besser.
    Immerhin muss man Podcasts nicht wegschicken wie die Arbeistkollegen, die einem ihre Wochenenderlebnisse oder Fernsehversacker aufdrängen wollen.

    ——————————————————————–

    “Dem Großteil der Deutschen ist klar, dass die Nummer am 20.April noch nicht durchgestanden ist…”

    Und die begrüßen es. Weil es Schafe sind. “#Stay at home” Mehr braucht man dazu nicht sagen.
    Dabei ist das gar nicht erforderlich.
    Erforderlich ist, eine physische Distanz einzuhalten. Mindestens 1,5m. Und wenn das nicht geht, eine Spritzbremse (OP-Maske) zu installieren.
    Erforderlich ist, sich an der frischen Luft und der Sonne zu bewegen. Sich gesund halten. Körperlich und psychisch. Gerade jetzt.
    Erforderlich ist – gerade auch in Zeiten, wo man sich potentiell infizieren kann – für ausreichend Schlaf zu sorgen.

    Das Problem war seit 2013 bekannt. Man hätte vorsorgen können, sodass ein Shutdown mit diesem Ausmaß nicht nötig gewesen wäre.
    Man hat es ignoriert.

    Ihr habt es schon richtig gesagt: Man scheint nur von Söder und Laschet zu hören.
    Machtspielchen.
    Um mehr geht es doch gar nicht.

    Was wir hier gerade erleben, ist, dass sich Geschichte wiederholt.

    Aber unsere Geschellschaft scheint sich auch Einig zu sein, dass man nicht nach dem/den Schuldigen sucht und den/sie bestraft.
    Das ist ohnehin eine Entwicklung, die ich die letzten Jahre beobachte.
    Ist mir allerdings erst aufgefallen, nachdem ich den Ausbildungsbetrieb verlassen habe.
    Der war in Mittelostdeutschland.

    In Westdeutschland und Südostdeutschland scheint da etwas anders zu sein…

    Und es geht weiter: Die Lindenstraße (der Tatort, …) ist ein Fixpunkt im Leben.
    Die Tatsache, dass “sich unterhalten lassen” ein Fixpunkt ist, halte ich für Bedenklich…

    Man könnte die Zeit nutzen, um über seine eigenen Probleme nachzudenken.
    Oder an seiner Gesundheit zu arbeiten.

    Oder zum Nachdenken, warum man – ohne dass es verboten ist – sich nicht in den Biergarten setzt.
    Das bezieht sich auf die Zeit vor dem 21. März.

    Da fällt mir noch so eine Durchhalteparole ein: “Die Versorgung mit Lebensmitteln ist gesichert.”
    Genau.
    Die kommen nämlich aus Italen, Spanien,…
    Wollte am Donnerstag “Grünzeug” kaufen.
    Eine Gurke habe ich mitgenommen, den letzten Chinakohl und ein 6er Pack Äpfel.
    Mehr Auswahl gab es nich nicht.

    Wird unsere Gesellschaft daraus lernen?
    Nein.

    Die hat ganz andere Probleme.
    Der Videochat geht nicht ruckelfrei. Scheiss Internet. Wir wollen 5G. Und Glasfaser. Mindestens 1Gbit.
    Mein Handy ist out, ich brauch ein neues.
    Mein PKW gefällt mir nicht mehr, sollte ich mir einen BMW oder Audi kaufen?
    Und autonomes Fahren muss der können (ich habe zwar keine Ahnung, was das ist, aber es ist bestimmt gut).
    Ich brauche ein neues Outfit. Und einen Satz Sportswaer zum Joggen. Und einen zum Radfahren.
    Und es gibt einen neuen Raspberry Pi. Muss ich haben (die drei Vorgängervarianten an Spielzeug liegen ungenutzt in der Ecke).
    Die neue Serie auf Netflix muss ich mir ansehen.
    Welchen Wein soll ich mir als nächstes kaufen?
    Welches neue Gadget gibt es, welches ich mir kaufen kann? *im Internet wühl*

    Und man wird sich weiter die Hände schütteln und zu wenig Abstand halten.
    Und sich zu wenig Bewegen (aka Sport treiben der Gesunderhaltung wegen).
    Und es werden weiter Medikamente verschreiben werden, obwohl sie gar nicht nötig sind.

    Und auch die ethische Einstellung wird sich nicht ändern.
    Medizin wird weiter Leben retten um des Rettens willen.
    Es werden weiter Kinder gezeugt werden, obwohl den Eltern klar sein müsste, was sie an chronischen Erkrankungen vererben und was das für das Leben des Kindes heißt.
    Und was ein Kind für die Umwelt heißt.
    Man bedenke, dass der Großteil der an COVID-19 gestorbenen vorerkrant war.
    Mit solchen harmlosen Dingen wie Asthma (kann man doch mit Medikamenten beikommen).
    Oder Herz-Kreislauf-Erkrankung (kann man doch mit Medikamenten beikommen).

    Und ja, ich gehöre auch zu denen. Teils angeboren und teils selbst verschuldet.
    Ich habe eine Patientenverfügung und kann die Konsequenzen ertragen.

    Die Medien werden weiter reißerisch und “verkürzt” berichten und jeden Tag eine neue Sau durch ein neues Dorf treiben.
    Derzeit wird die Zahl der mit COVID-19 Infizierten jeden Tag genannt.
    Logischerweise wird die immer größer.
    Man setzt die Zahl nicht mit der Zahl der Genesenen in Relation.
    Nur mit den Gestorbenen.
    Um zu zeigen, dass das alles ganz ganz schlimm ist.
    Dazu noch mit Vokabular, was in den Krieg gehört…

    “Aber er hatte keinen, dem er dafür die Fäuste ins Gesicht schlagen konnte.”
    (Wolfgang Borchert: Die drei dunklen Könige)

    Ich werde nachher wieder die alte Matratze boxen. Bevor ich – völlig unkontrolliert – ein Gesicht dafür brauche…
    Diesmal mit Arbeitshandschuhen, nachdem seit gestern eine der Taschenfedern aus ihrer Tasche schaut.

    Viele Grüße

    Mario (der “die Schnauze voll hat”)

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    1. Eule

      “Erforderlich ist, eine physische Distanz einzuhalten. Mindestens 1,5m. Und wenn das nicht geht, eine Spritzbremse (OP-Maske) zu installieren.”

      Vorsicht, Masken ersetzen nicht das Abstandhalten! Auch mit Maske ist Abstand weiterhin wichtig! Masken, gerade DIY-Stoffmasken, sind nicht dicht genug um alle Aerosole aufzuhalten die wir beim Atmen oder Sprechen ausstoßen, sie helfen “nur” gegen die Verbreitung größerer Tröpfchen die beim Niesen oder Husten entstehen.

      “Derzeit wird die Zahl der mit COVID-19 Infizierten jeden Tag genannt.
      Logischerweise wird die immer größer.
      Man setzt die Zahl nicht mit der Zahl der Genesenen in Relation.
      Nur mit den Gestorbenen.”

      Die Zahl der Genesenen ist keine gesicherte Bezugsgröße, da wir mangels flächendeckendem Testen gar nicht wissen wie viele Menschen überhaupt infiziert sind, manche Bevölkerungsteile stärker getestet werden als andere, und die Tests auch eine Fehlerquote haben. Ein Vergleich ist daher wenig aussagekräftig. Die Zahl der Toten ist dagegen etwas handfester (wobei es auch hier noch eine deutliche Dunkelziffer gibt).

    2. Mario

      Vorsicht, Masken ersetzen nicht das Abstandhalten!

      Die Physik hinter den Spritzbremsen ist mir durchaus bekannt. Auch, dass die Dichte des Stoffes und die Lagen über die Bremsfähigkeit entscheiden.
      Prinzipiell halte ich es für sinnvoll, die Anzahl der Menschen in geschlossenen Räumen zu begrenzen (z.B. Geschäfte).
      Eben aus den Gründen.
      Außerdem geht man zum Husten, Niesen und Naseputzen in die Hocke (Wurfparabel).
      Und danach reinigt man sich die Hände. Vor allem, wenn man gerade nicht zu Hause ist und noch Dinge anfassen muss (Einkaufen, ÖPNV,…)
      Sagt aber komischerweise niemand…
      Obwohl das hilfreicher wäre als irgendwelche Zahlen.

      Die Zahl der Genesenen ist keine gesicherte Bezugsgröße, da wir mangels flächendeckendem Testen gar nicht wissen wie viele Menschen überhaupt infiziert sind[…]

      Was noch ein Grund mehr ist, die Zahl nicht jedesmal in den Nachrichten zu nennen.

      Generell können wir inzwischen davon ausgehen, dass die Dunkelziffer an Infektionen recht gering ist.
      Erstens wissen wir, dass eine Erkrankung “ohne Symptome” eher ein Gerücht ist.
      Zweitens sind wir seit ungefähr den ersten Fällen in Deutschland (und spätestens seit der Ausgangsbeschränkung) sensibilisiert darauf,
      auf Krankheitsanzeichen zu achten und im Krankheitsfall zu Hause zu bleiben.
      Damit wurden schon relativ früh mögliche Ansteckungen verhindert.
      Zudem hat man die ersten Fälle zurückverfolgt.
      Wären da noch unbekannte Erkrankte gewesen, hätte man die Infektionskette spätestens entdeckt,
      wenn gesundheitlich geschwächte Menschen betroffen wären.
      Es wäre schon jemandem aufgefallen, wenn da plötzlich vermehrt Lungenentzündungen aufgetreten wären.
      Und ab dem Punkt wäre auch “der Groschen gefallen”.

    3. Eule

      “Generell können wir inzwischen davon ausgehen, dass die Dunkelziffer an Infektionen recht gering ist.
      Erstens wissen wir, dass eine Erkrankung “ohne Symptome” eher ein Gerücht ist.”

      Hmm, die Uni Göttingen vermutet, dass in Deutschland tatsächlich nur 15,6% aller Fälle erkannt werden, und im weltweiten Durchschnitt sogar nur 6%:
      https://twitter.com/uniGoettingen/status/1247494330593370112

      Das wäre sicherlich eine sehr gute Nachricht.

  8. Inken

    Hallo Holgi, hallo Toby,

    im Moment kann man nicht darüber diskutieren, wie man die Gesellschaft nach Corona verändern könnte und sollte – weil wir nicht wissen, wann das sein wird und wie der Zustand der Gesellschaft, der Gesellschaften überall auf der Welt, sein wird.
    Zu wenig belastbare Informationen für eine sinnvolle Diskussion.

    Das Problem mit FDPlern im Bekanntenkreis kenne ich zu gut. Bisher habe ich mich immer nur mehr oder weniger still gewundert, wie die Person an diese Partei geraten ist. Im Moment lese ich still auf Insta und FB mit und bin ganz froh, dass die Person in Berlin sitzt und ich bei Hamburg… mein Arm ist einfach zu kurz, um ab und zu Klapse an den Hinterkopf zu verteilen: “Jemand zu Hause? AUFWACHEN!”

    Bleibt gesund!

    Liebe Grüße

    Inken

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  9. kriss

    Hey Toby,

    du kannst Treber einfach jedem Brot zugeben bis zu ‘nem Anteil von ~10%. Du reduzierst dann einfach die Wassermenge. So mach ich es zb auch mit Okara (den Resten vom Sojamilch herstellen).

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