WR1022 Hic, haec, hoc, huius, huius, huius, e pluribus unus!

 

Darin: Toby war im Fernsehen (in den letzten fünf Minuten) – Produkte: Staresso*, Perkomax*, Re:Bert-Riegel,  – Cheerleading (Alba) – Sion braucht Geld (Im Cleanelectric-Podcast) – Nachrichten und Wetter.

Toby unterstützen? Hier entlang!

Auch in dieser Sendung hat Holgi in dieses Mikro* gesprochen.

*Affiliate-Link: Wer über diesen Link Amazon betritt, lässt mir bei allen Käufen der Session eine Provision zukommen.

 

30 Gedanken zu „WR1022 Hic, haec, hoc, huius, huius, huius, e pluribus unus!

  1. Ronald Pernecker

    Hallo Holgi und Toby,

    weil hier die Frage kam, was einem zum Cheerleading einfällt. Da kam bei mir zu erst George W. Bush Junior. Der war Cheerleader – kein Witz, einfach googlen. Das war ursprünglich keine Fleischbeschau. Da gings einfach darum die Fans anzufeuern und Schlachtrufe anzustimmen. Übrigens nicht der einzige Präsident, der Cheerleader war – ich hab nebenbei gegoogelt – Ronald Reagan, Dwight D. Eisenhower und Franklin D. Roosevelt waren auch Cheerleader.
    Aber ja, das hat sich dann geändert. Im Film Baseketball unfassbar übersteigert dargestellt. Ein seichter Film, der aber die Sprortvermarktung gut auf die Schaufel nimmt – wenn man diesen seichten amerikanischen Humor erträgt. Da gibts dann auch die Cheerleader im knappen Lackkostüm mit Peitschen.
    Dann natürlich die 80er Boy meets Girl College Filme mit dem Quaterback und der Cheerleaderin, usw. Das ist aber ein Bild, das eben erst später aufgekommen ist. Insofern finde ich es gut, wenn hier wieder ein neues Bild beginnt. Cheerleading als ernstzunehmenden Sport.

    Grüße aus Wien,
    Ronny

    Antworten
  2. #46

    Kurzer Hinweis an Holgi:
    Trump würde nach einer Wiederwahl nicht der 46. Präsident werden. Er bleibt #45, nur halt in seiner zweiten Amtszeit. Genau wie Obama (#44). Der einzige Präsident mit zwei Nummern ist Grover Cleveland (#25 und #27), der Ende des 19. Jhds im Amt war, unterbrochen von der Amtszeit von Benjamin Harrison (#26).

    Antworten
  3. Clemens

    Cheerleader-Gruppen bezeichnen sich auch als »Squads« … klingt militärisch …
    Könnte Cheerleading vielleicht nur Krieg mit anderen Mitteln sein?

    Antworten
    1. Mr. Toast

      Squad ist aber eigentlich im Sport der gängige Begriff für Kader/Mannschaften. Aber wahrscheinlich ist Sport ja irgendwo Krieg mit anderen Mitteln 😉
      Wo ihr über die Ursprünge vom Cheerleading geredet habt: ich kenn mich auch nicht 100% aus aber ursprünglich war cheerleading mit Männern vorbehalten. Es kann ja also nicht als Fleischbeschau angefangen haben. Die weitere Entwicklung kenne ich aber auch nicht. Das einzige was mich am cheerleading befremdet ist ganz prinzipiell, dass der Verein da das jubeln vorgibt. In der europäischen fußballsozialisierung kommt einem das ja schon etwas bevormundend vor, weil die Idee ja ist, dass die Fans diese Belange selber und unter sich organisieren. Bei der sexismusfrage bin ich ambivalent. Klar wirkt es wie eine Fleischbeschau aber alle cheerleader machen das ja aus einem Ausdruckswillen als Individuum und in der Gruppe. Also eigentlich ist es ja schon empowering. Ich frag mich auch, wie die Alba-cheerleader das finden, dass sie abgeschafft wurden.

  4. Gwen

    Tipp für die Espresso Pumpe: jedes Mal einen Durchlauf mit heißem Wasser machen. Tasse vorwärmen. Erst kurz vor dem pumpen ausschütten. Dann musst du den Espresso danach nicht noch Mal erhitzen, da du keine Wärme an die Pumpe verlierst.
    Wir haben die überraschenderweise auch sehr viel verwendet. Pumpdauer: 20 leere Pumpstöße und etwas über 6 mit Espresso.

    Antworten
    1. Mithrandir

      Auch wenn ich den Shitstorm ernte:
      Staresso funktioniert super mit Nespresso Kapseln. Dann kannst du auch zügig zwei nacheinander machen, ohne groß Ausspülen zu müssen.
      Und ja, ich finde Nespresso lecker.

    2. holgi Beitragsautor

      Dein Kommentar ist ein schönes Lehrstück über Konservatismus (dem ich dich tendenziell zurechne 🙂 ), denn im Grunde sagst Du gerade: “Ich weiß, dass ich objektiv falsch handle, denn Nespresso ist ein unnötiges, ökologisches Problem. Es ist mir eigentlich auch unangenehm, dass ich so handle, denn eigentlich ist mein moralischer Kompass völlig intakt, aber ich gehe einfach mal offensiv mit der Sache um, in der Hoffnung, dass mich dann schon niemand dazu nötigen wird, mein Handeln zu hinterfragen.”

      So sind übrigens alle Menschen unterwegs, aber fast ausschließlich bei Konservativen erlebe ich diese Art von präventiver Reaktanz. Außerdem hoffe ich, dass meine Zuschreibung nicht falsch ist, denn sonst funktioniert mein ganzes Argument ist und ich muss dich in eine neue Schublade stecken.

      Ich bin übrigens froh, dich hier zu haben 🙂

    3. holgi Beitragsautor

      Außerdem: Natürlich schmeckt Nespresso gut! Das ist schließlich guter Kaffee da in den Dingern. Das ist ja gerade das Problem (abgesehen vom absorden Preis) 😉

    4. Mithrandir

      Danke, ich mag dich auch 😉
      Mit der Einschätzung zum Thema Konservativ liegst du ziemlich richtig. Aber das ist auch nicht schwierig, ich finde das ja auch nicht verwerflich konservativ zu sein. Zumindest bin ich mindestens so konservativ wie du.
      Ob du mich in die richtige Schublade steckst, kommt drauf an, wie groß deine Konservativenschublade ist.
      Wenn ich so mein Umfeld betrachte, gibt es da einiges, was konservativer ist, als ich.
      Immerhin höre ich WRINT, und das exzessiv. Und die Wochendämmerung, wobei die WD für mich schon harter Tobak ist. Manchmal tatsächlich unangenehm, weil ich viele Einstellungen, insbesondere von Katta, absolut nicht teile. Aber ich finde es gut andere, enfernte Realitäten zu hören um über den Tellerrand zu schauen (heute sagt man Filterblase).
      Das sagt zumindest mein moralischer Kompass.
      Zum Thema Nespresso. Ja, ökologisch gesehen, nicht mal moralisch, sind die Kapseln fragwürdig.
      Trotzdem finde ich mein Handeln nicht falsch. Vom Preis-Zeit-Leistungsverhältnis ist es für mich das Beste was es an Kaffee gibt.
      Jeder hat seine dunklen Flecken was das ökologische Verhalten angeht. Und hier sehe ich das Lehrstück an Non-Konservatismus (was ist eigentlich das Gegenteil von Konservativen?), also ich meine die, die in Nestle/Nespresso quasi den Antichristen sähen, wenn sie denn an Gott glauben würden :-).
      Ich habe leider selten erlebt, dass solche Menschen ihre eigenen dunklen Flecken offen zugeben und akzeptieren.
      Aber das sind ganz dicke Bretter, die wir hier bohren.
      Ich muss mich doch mal auf den langen Weg zu einem Hörertreffen machen um beim ein oder anderen Bierchen herauszufinden, wie weit wir tatsächlich auseinanderliegen 🙂
      Wünsche allen frohe und erholsame Feiertage.

  5. Marvin

    Zum Thema Sion: und den weiteren 205 Million. Ich hatte ihre Argumentation so verstanden: Aktuell ist es wohl so, dass Kapitalgeber aufgrund des hohen Risikos sehr weitgehende Mitspracherechte haben wollen, die unter anderem dazuführen, dass entwickelte Technologie an andere Interessenten verkaufen werden könnte. Mit diesen 50 Million wollen sie ein serienreifes Produkt entwickeln, um den mit den weiteren 205 Million die Produktion aufzubauen. Ihre Hoffnung ist, dass das Risiko für Kapitalgeber bis dahin soweit sinkt, dass sie auf klassische Finanzierungsformen wie Kredite etc. zurückgreifen können, bei denen die Mitsprache der Geldgeber nicht so groß ist. Das ergibt auch durchaus Sinn. Trotzdem allem ist das Projekt natürlich ein großes Risiko. Es ist nicht gesagt, dass die 50 Million wirklich reichen und das sie es in der neuen Zeitplanung hinbekommen. Daher wäre ich auch sehr vorsichtig, da größere Summen an Geld hineinzugeben. Wenn es schief geht, ist das Geld mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit weg.

    Antworten
  6. Christoph Stein

    Zu der Frage, ob der Staat Start-ups finanzieren darf/sollte ein Lektüretip:

    Mariana Mazzucato
    Das Kapital des Staates

    Inhalt: Fast alle Silicon Valley Unternehmen hätten ohne Staatsknete nicht überlebt.
    In den USA gibt es fest etablierte Verfahren, wie der Staat neue Unternehmen finanziert.
    Bei uns fragen sich die Journalisten häufig, warum Deutschland die gesamte Digitalisierung verpennt hat. Die Antwort ist einfach: Weil wir dem Dogma verhaftet sind, dass sich der Staat raushalten sollte …

    Antworten
    1. Clemens

      Heißt das im Klartext, dort drüben hat der Staat so lange unterstützend zu wirken, bis sich Gewinne einstellen und hernach soll er sich gefälligst weitestgehend raushalten. Wundert einem nichts mehr …

    2. Christoph Stein

      @ Clemens:

      Genau: In den 90ern war Apple fast pleite, der Staat hat massiv geholfen und heute zahlt Apple kaum Steuern … Halt US-Wirtschaft as usual.

    3. Clemens

      Und für das Seelenheil macht man dann und wann mal ein bisschen Charity, oder verdoppelt auch mal die Spenden der Mitarbeiter, wie es bei der Abo-Bude Adobe üblich sein soll. Ich denke, in diesem Leben werde ich meine Verachtung für’s Silicon Valley nicht mehr los …

    4. Christoph Stein

      @ Clemens
      Wieso Verachtung?
      Das ist halt die hohe Kunst der Heuchelei gepaart mit einem erfolgreichen Geschäftsmodell …

    5. Clemens

      Das ist mir jetzt aber zu neoliberal betrachtet.
      Ich bleib bei meiner Verachtung für Heuchelei und derlei »Geschäftsmodelle« und unter Kunst versteh ich ganz was anderes … 😉

  7. Kilian

    Wenn man den VW Elektro Golf kauft/least, stellt VW einem für einige Wochen einen Leihwagen mit Verbrennermotor zur Verfügung (ob das immer noch so ist weiß ich allerdings nicht). Nach zuhören z.B. beim Podcastkollegen Timo Hetze von Bitsundso

    Antworten
  8. Ceddl

    Kurzer Hinweis Ich arbeite für ein Unternehmen das zur Volkswagen AG gehört.

    Ich glaube, das die deutsche Automobilindustrie viel mehr ein Kommunikationsproblem hat, als ein Technologieproblem. Beispiele aus dem Podcast:

    Die Automobilindustrie baut genau wie Tesla ein eigenes Ladenetzwerk in Europa (Ionity) und den USA (electrify america) auf.

    Mobilität als ein service: Vor einiger Zeit wurde hier Moia besprochen, Moia ist genau eines der Experimentierwiesen von VW für zukünftige Mobilitätskonzepte, und vor allem ein Versuchsprojekt um dort Erfahrungen in der Praxis zu sammeln.

    Für Holger wird selbstverständlich auch ein Camper entwickelt, nennt sich VW ID Buzz, kommt von 2022 auf den Markt, hat die Innenmaße eines VW T6 und die Außenmaße eines VW Caddys, hat genug Reichweite um von Berlin an die Ostsee zu kommen, kostet dann aber vermutlich ähnlich viel wie ein aktueller California 😉

    Für Toby hat VW mit dem ID3 bereits den Ersatz für den SION. Außenmaße des Golfs, Innenraumgröße des VW Passat, also auch für große Personen bequem. Wird ab Frühjahr 2020 ausgeliefert, kostet nach Abzug der Staatlichen Subventionen weniger als 24000 Euro und hat 330 Kilometer Reichweite.

    Werbung Ende.
    Die Automobilbranche hat das Problem, das Autos entwickeln und bauen unfassbar kapitalintensiv ist, Produktlebenszyklen sind lang und man muss vor der Zulassung viel Testen. (Funktionale Sicherheit). Von der Idee bis zum Serienfahrzeug liegen oft Zeiträume von mehr als 5 Jahren. Die lange Entwicklungs und Freigabezeit führt dazu, das in der Industrie eine sehr antiquierte Vorstellung von “Unternehmensgeheimnissen” existiert. Entwicklungen werden möglichst lange geheim gehalten, damit einem die Konkurrenz nicht zu sehr in die Karten schauen kann. Dies führt dazu, dass in der Öffentlichkeit der Eindruck entstehen muss, das die Industrie 5 – 10 Jahre hinterher hängt, schlicht und ergreifend aus dem Grund das nur Entwicklungen kommuniziert werden die bereits seit x Jahren in der Entwicklung sind und kurz vor der Markteinführung stehen.

    Zum Sion, 50 Millionen für die Vorentwicklung + 200 Millionen für die Serie, sind sehr wenig Geld für die Autoentwicklung, die Entwicklungskosten des BMW i3 werden auf ca. 3 Milliarden, also das 10 fache geschätzt was aus meiner Sicht sehr realistisch klingt. Sicher beim SIon kann man viel einsparen, durch die Verwendung von Standardteilen, aber alleine für die Funktionale Sicherheit + Zulassung wird man diesen Betrag brauchen. Wenn alle Vorbesteller das Auto voll Anzahlen, sind die Entwicklungskosten (250 Millionen Euro) gesichert, aber Sion steht dann vor dem Problem, das Sie für die 10000 Fahrzeuge selbst bei einer Marge von 20 % (Was für die Industrie extrem viel wäre) weitere 40000 Fahrzeuge Verkaufen und Bauen müssten um das Geld für die Produktion der ersten 10000 wieder zu verdienen. Die Gründer haben die Komplexität der Autoentwicklung leider massiv unterschätzt. Ich denke auch nicht das jemand Interesse hätte dort zu investieren, das Produkt ist zu teuer für das Jahr 2022. Unseriös fand ich immer, dass Sono Motors mit dem BMW i3 mit Bodykit ein falsches Bild des Entwicklungsstandes verkauft hat, die Stellenanzeigen die Sie bis vor kurzem auf der Website hatten, sprachen immer für einen sehr frühen Stand der Entwicklung.

    Antworten
  9. Abkueko

    Zur Elektromobilität: Die Reichweite ist doch heute kaum noch ein wirkliches Thema. Bei Neuvorstellungen sind Reichweiten >300km mittlerweile Standard. Also etwas was für >95% der Fahrer ausreicht (der kleine Rest muss ein paar Jahre warten). Oft fehlt es eher an heimischen Lademöglichkeiten. Ich hätte auch gern ein Elektroauto – kann es aber nicht laden.

    Power-to-X:
    Bislang verhinderte die Regierung das. Ein Diesel aus Abfällen erhielt bislang keine Zulassung. DIe Befürchtung es würde dann ein “weiter so” halte ich nur für bedingt wahrscheinlich. Einfach weil derartige Kraftstoffe systembedingt teurer sind als direkt mit Strom zu fahren. Der Vorteil liegt darin den Bestand umstellen zu können und damit die Klimaziele etwas besser erreichen zu können. Bei PKW eher nachrangig, da vergleichsweise schnell ausgetauscht. Aber schon für LKW im Fernverkehr wird in den nächsten Jahren kein Elektroantrieb möglich sein. Noch schwieriger wird es bei Diesellokomotiven, Schiffen oder Flugzeugen. Noch dazu werden manche dieser Fahrzeuge über 30 Jahre genutzt. Was heute gekauft wird, fährt auch dann noch wenn wir schon CO2-Neutral unterwegs sein wollen. Technisch wird es noch einige Zeit dauern. Da sind synthetische Kraftstoffe vielleicht eine Option.

    Antworten
  10. Uli

    Zum Thema Sion gab es auf dem Youtubekanal “Robin TV Blau” eine ganze Sendung. Er hat mit verschiedenen leuten gesprochen. Unter Anderem auch mit Leuten, die den Sion vorbestellt haben.
    Sehr interessante Sendung.
    Außerdem gibt es dort ein Interview mit den CEOs von Sonomotors, in dem sie unter Anderem erklären, wie es nach den 50Mio weiter geht.

    Zu Holgis Camper:
    Ich denke der Nissan e-NV200 könnte an der Stelle ganz interessant sein, der hat die 280 km Reichweite zwar leider nur im NEFZ, also in real dann doch etwas weniger, aber kommt wahrscheinlich deinen Wünschen am nächsten.
    Das gilt natürlich nur für die aktuellere Version mit dem 40kWh-Akku. Die Alte Versionhat nur die halbe Akkukapazität.
    Von diesem auto gibt es einige Camper-Umbauten und zumindest in Spanien auch eine offizielle Camper-Version

    https://www.elektroauto-news.net/2018/nissan-e-nv200-camper-lust-auf-sommer-urlaub/

    Antworten
    1. holgi Beitragsautor

      Jau, den NV habe ich auch unter verschärfter Beobachtung. Sollte es da nicht nächstes Jahr noch irgendein Upgrade geben, das dann zu mehr Reichweite führt?

    2. Abkueko

      2020 kommen da noch mehr geeignete Fahrzeuge. PSA (Citroen, Peugeot, Opel) hat elektrische Modelle auf Basis des Combo und Zafira/Vivaro angekündigt. Die haben m.w. mehr Reichweite als der NV200. Preise dürften ähnlich oder eher niedriger sein.

  11. hilti

    Vielleicht liegts am geänderten Medienkonsum, dass ihr die Bundesminister nicht mehr auswendig kennt. Als ich noch regelmäßig Fernsehnachrichten gesehen hab kannte ich auch alle. Jetzt gehts mir wie euch.

    Antworten
  12. Mario

    Hallo,

    einige Gedanken:

    Wenn Menschen in diversen sportlichen Kunstdarbietungen nur Fleischbeschau sehen, wer ist dann das Problem?
    Gegenfrage: Was machen wir mit der Bibel, dem Koran, … wenn einige Menschen darin eine Begründung für Gewalthandlungen sehen?

    Die Ursache ist nach meinem Erachten in beiden Fällen die selbe.

    —————————

    30km pendeln mit E-Auto.
    Das Pendeln unter hohem Energieeinsatz _muss_ zukünftig vermieden werden.
    Sonst wird das nichts mit dem Umweltschutz.
    Sinnvoll wäre da eine Art Wohnraumregulierung.
    So, dass jeder in der Nähe seiner Arbeit wohnen kann und mit Muskelkraft pendelt.

    Im Ernstfall mit ÖPNV.
    Mit Individualismus in Form von Gleitzeit wird das aber nichts.
    Arbeitszeiten und Fahrplan müssen schon zusammenpassen. Dann fährt der ÖPNV auch nicht fast leer durch die Gegend (das war in der DDR gar nicht mal schlecht gelöst – wenn auch aus Mangel an KFZ. Da passten Arbeitszeiten und Fahrpläne zusammen).

    500km Reichweite haben brennstoffzellenbasierende E-KFZ heute schon.
    Zumal man den Wasserstoff an jedem Windkraftrad herstellen könnte und dort tanken könnte.
    Die Brennstoffzelle ist wohl immernoch sehr kostenintensiv. Scheint aber überhaupt nicht gewollt zu sein?

    Bliebe da noch die Frage, ob nun der Lithiumakku oder die Brennstoffzelle besser für Umwelt und Ethik ist.

    Und die Frage, ob man überhaupt die 500km reisen muss.
    Braucht ja wieder Energie, die so knapp ist…

    —————————

    Wegen dem Sion:
    Danke an Ceddl. Genau das war meine Vermutung, allerdings arbeite ich nicht in der Automobilbranche und damit fehlt mir etwas der Bezug, um mir sicher zu sein.

    Das wird sicher nie ein Serienprodukt werden. Und damit: Finger weg.
    Wer besorgt denn die Ersatzteile?

    Ach so. E-KFZ verschleißen ja nicht.
    Denkste. Da war etwas mit Lagern an den E-Motoren, die sogar recht schnell verschleißen.
    (immerhin, aus der Branche komme ich)
    Da kann auch mal ein Unfall passieren.
    Da kann mal eine Baugruppe verfrüht ausfallen.

    @Tobi: Du hast im Prinzip die Idee, ein E-KFZ zu haben, dass du mit anderen teilen kannst.
    Was hindert sich daran, ein serienreifes E-KFZ zu kaufen und zu “vermieten”?
    Die Solarzellen, die nicht verbaut sind? Das hat seinen technischen Grund. Reche mal die Ladeleistung der Solarfläche aus.
    Und die Energie, die du zum Fahren brauchst, dagegen. Und sharen wolltest du auch noch. Also muss man noch mehr nachladen.
    Das ist “Verliebtheit” in eine Bilderbuch-Vorstellung. Keine Vernunft.

    Mit dem vielen Geld wäre für mich nur die Frage, welchen rechtlichen Rahmen ich in Deutschland beachten muss, wenn ich mein KFZ teile. Also wahrscheinlich vermiete – rechtlich gesehen. Oder doch verleihe?

    Das Sharing-Konzept funktioniert aber auch nur fast.
    Ist nämlich blöd, wenn du heimfahren willst, dich auf die Verfügbarkeit deines KFZ verlässt und dann feststellst, das der Akku leer ist, weil das KFZ bis eben benutzt wurde.
    Wenn man Zeit hat – dann eben die Bahn nehmen.
    Und wenn du nun deine Tochter noch eben wohin bringen willst?
    Ist alles nicht so einfach, wie sich das einige Menschen immer vorstellen 😉
    So schnell kann man einen Akku eben nicht laden.
    Wären wir wieder bei der Brennstoffzelle. Gas tanken dauert auch nur so lange wie Flüssigkraftstoff tanken.

    Aber nochmal: Was hindert dich daran, ein serienreifes(!) E-KFZ zu “vermieten” / sharen / teilen?

    Noch etwas zum Thema Li-Ion-Akku:
    Why do Li-ion Batteries die and how to improve the situation? von Prof. Jeff Dahn:
    https://www.youtube.com/watch?v=9qi03QawZEk

    Viele Grüße

    Mario

    Antworten
  13. morrrk

    Welche seriöse Sportart kennt ihr, die als Pausenspektakel und Rahmenprogramm anderer Sportarten ihr Dasein fristet? Das ist das Problem des Cheerleading, es muss raus aus den Basketballhallen und Footballstadien (bzw. dort rein, wenn nicht gerade Basketball und Football gespielt wird – was ja auch schon passiert), wenn es für sich ernstgenommen werden will. Und es muss sich einen anderen Namen geben. Und es muss sich wahrscheinlich daran gewöhnen, dass erstmal weniger Leute zugucken. Aber es sind dann hauptsächlich Anhänger dieses Sports, und nicht eines ganz anderen.

    Persönlich finde ich es beim Basketball einfach ablenkend. Wie die UffzUffz-Mucke mit zu viel Bass (bei jedem gottverdammten Dead Ball, arrrgh). Ich sehe und verstehe, dass da tatsächlich Akrobatik aufgeführt wird, ich kann die sportliche Leistung auch als Non-Affiner (?) wertschätzen. Bloß kommt mir das in dem Rahmen dann als deplaziert und als Pausenfüller auf eine Art eben auch entwürdigend vor.
    Die Begründung von Alba, von wegen “nicht zeitgemäß”, fühlt sich für mich trotzdem fadenscheinig an. Da steckt mehr dahinter, bzw. weniger.

    Antworten
    1. holgi Beitragsautor

      Vermutlich steckt da eine gewisse geistige Einschränkung dahinter, die ja auch bei mir sichtbar geworden ist, indem auch ich Cheerleading bislang eher mit Fleischbeschau in Verbindung gebracht hatte – und wenn man sich von dieser Betrachtungsweise nicht löst, ist ein solches Quasi-Verbot reichlich naheliegend.

    2. morrrk

      @holgi
      Ich weiß nicht, womit anstelle der Alba Dancers jetzt die Pausen gefüllt werden, vermute aber, dass die Programmpunkte weniger Menschen beinhalten. Man kann das also besser steuern, kann “spontaner” sein. Mehr Sponsoren-Zeug also. 😀

Schreibe einen Kommentar zu #46 Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.