WR675 Bewunderungserschleichung

 

Darin: Podcasts In trockenen BüchernAnekdotisch Evident – Polizei – Neun Stockwerke Deutschland – Kim Kardashian – Ohrläppchen – Haut – Brechreiz – Toleranz – Eitelkeit – Quietscheentchen – Mikrofone – Kurzfragen – Sprachunterricht – Affairen – Kopfhöreransprache – Wahlen – Demonstrationen – Kontaktanbahnung – Fies Essen – Morningshows – Lieblingsorte – Internetgeschwindigkeit – Origami – Fachkräftemangel – Gewürze – Magical Negro – Die EU – Nichtwähler – Vollplaybacktheater – Tredfarben – Wissen – Sendeanstrengungen.

69 Gedanken zu „WR675 Bewunderungserschleichung

  1. Ali

    Holgi: Wenn du die Haut vom Huhn so gerne hast empfehle ich dir Hühnerfüße schmecken genauso nur noch etwas intensiver. Das Mundgefühl ist aber nicht ganz meins.

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  2. Donngal

    Also ich wohne auch sehr ländlich und muss zum Thema Bekanntschaften/Freunde sagen:

    Es geht nichts über Vereine um Menschen kennenzulernen. Da ist es dann auch egal ob Musikverein, Sportverein, Schützenverein oder von mir aus für die Gläubigen auch die Kirchengemeinde. Da lernt man die Leute kennen. Und die Vereine die ich kenne und in denen ich aktiv bin freuen sich wirklich über jedes neue aktive Mitglied. Natürlich hast du in den Vereinen zum Teil auch Arschlöcher, aber du kannst dir da ja aussuchen mit wem du mehr und mit wem weniger zu tun haben willst.

    Und teuer ist das im Zweifel auch nicht, ich investiere gerne 20 Euro pro Jahr in einen Verein der zu der Gegend gehört in der ich lebe.

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  3. Piffpoff

    Also das tollste an der Chinesengeisterbahn im Phantasialand war doch der Teil mit dem Spiegel. In der Mitte der Fahrt hat sich die Gondel um 45 Grad gedreht und man blickte aus der Gondel heraus in einen Spiegel. In dem Halbdurchlässigen Spiegel, sah man dann eine Geisterpuppe in der Spiegelung in der eigenen Gondel sitzen.

    Das letzte Diorama war dann noch eine Rigscha, die von einem einzelnen Chinesen gezogen wurde, der mit den Füssen aber nicht auf den Boden kam, weil der dicke Mann in der Rigscha zu schwer war. Hee Heeehoooo!

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  4. Astrophil

    Immer wieder seltsam, diese Abneigung gegen Briefwahl im Ausland.

    Liebe Grüsse aus der Schweiz, wo über 80 Prozent brieflich abstimmen und wählen.

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  5. Marco

    Das was Alexandra am Anfang erwähnte, dass sie sich über Absagen von anderen freut ist ein sehr typisches Merkmal von introvertierten Menschen, da diese eben nicht die Gesellschaft anderer brauchen um „Energie“ zu tanken.

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    1. Pascal

      Hä? Mein Autofill hat da was reingequetscht, was ich nicht wollte… Kannst du das bitte löschen?
      Sorry für den Umstand.

      Ich wollte auf das Thema Eitelkeit besprochen von Rainald Goetz hinweisen. Er hat in seinem Buch „Loslabern“ darüber geschrieben und ich finde es sehr empfehlenswert. Auf Bayern 2 gibt es eine Version, die er selbst eingelesen hat. Hier der Link http://www.br.de/radio/bayern2/inhalt/hoerspiel-und-medienkunst/hoerspiel-goetz-loslabern-104.html ab Minute 41.

  6. Kamelschwalbe

    Moin,

    die Bulettenklappstullen von Burger King oder McDonalds sind für mich reines Autobahnessen. Gerade die Standardisierung ist der Grund dafür, denn die Kalorienzufuhrprodukte der hiesigen Autobahnraststätten sind größtenteils unzumutbar, während mir die Frikadellenscheibenbräter aus dem Land der begrenzten Unmöglichkeiten bisher nie negativ auffielen. Gerade in mir fremden Gegenden ist mir Vertrautes und wenig Überraschendes wichtig.

    (Da ich am 26.03. nicht im Saarland verweile, sondern fern des Wahllokals urlaube, musste ich leider für die Landtagswahl briefwählen. Macht nichts, dann gibt es den nächsten Spaziergang vor 2022 halt wieder im Herbst.)

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  7. Johnnes

    Hey Holgi, ich fahre oft mit der Bahn und habe auch dieses „Problem“ des angesprochen werdens.
    Ich sehe so ähnlich aus wie du (nur jünger und mit Haaren). Auf die Frage warum sie genau mich ansprechen Antworten die Meisten: Sie sehen sympathisch aus. Wenn Menschen mich auf Englisch ansprechen hatte ich meistens etwas bei mir, dass signalisiert das ich möglicherweise Englisch kann (Spruch/ Sticker am Rucksack, ein englisches Buch….usw)
    Das angesprochen werden ist also nicht Pech, sondern, wie von dir schon vermutet, ein Zeichen dafür, dass du freundlich/kompetent aussiehst. 🙂

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  8. Michael

    Zum Thema Eitelkeit. Ich fürchte, Alexandra verwechselt oder vermischt da einiges. Zum einen ist’s sicher nicht möglich, einfach die eigene Eitelkeit abzulegen – denn eine gewisse Grundeitelkeit hat jeder Mensch. Ansonsten würden wir nicht einen gewissen Kleidungsstil präferieren, uns frisieren, das Gewicht kontrollieren oder rasieren – oder Pickel ausdrücken.

    Dann ist Eitelkeit zudem zunächst nur die Sorge und das Streben, nach der eigenen geistigen und physischen Perfektion: Daher werden eitle Menschen gerne mit dem kontrollierenden Blick in den Spiegel porträtiert. Sie sonnen sich nicht nur in ihrer eigenen Schönheit, sondern wollen sich auch vergewissern, dass diese immer noch „besteht“. Es schwingt also eine leichte Melancholie mit. Und ist diese eigene Perfektion einigermaßen intakt, tragen eitle Menschen dies gerne nach außen; geben sich also selbstsicher, selbstzufrieden und auch manchmal überheblich. Das hat aber zunächst nichts damit zu tun, dass sie auch die Anerkennung anderer suchen; denn oftmals ist ihre eigene Meinung ihnen sowieso wichtiger als die des Pöbels ; ) Daher kommt diese herablassende Erscheinung – es ist ihnen egal, was du über sie denkst.

    Was Alexandra scheinbar meint, ist dagegen Geltungssucht und Narzissmus; also das Streben nach der Anerkennung der eigenen Überlegenheit, der eigenen Werte oder nach Applaus für das eigene Tun – gepaart mit einer übertriebenen Selbstverliebtheit.

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    1. Alexandra

      Stimmt.

      Dann war aber auch die Frage irreführend gestellt. Sinngemäß: „Seid ihr eitel, d.h. wie wichtig ist es euch, das andere ein bestimmtes Bild von euch haben?“
      (Näher an der Eitelkeit wäre die Konkretisierung: Wie wichtig ist es euch, das gute Bild, das ihr von euch selbst habt, zu pflegen und nach außen zu repräsentieren?)

    2. Mina

      Ich hab nicht verstanden, was das Besprochene mit Eitelkeit zu tun hatte.
      Eitelkeit ist für mich auch eher eine übertriebene Sorge um etwas, was einem selbst wichtig ist. Der eine hat die Eitelkeit, dass die Haare immer toll sein sollen und super frisiert. Der andere möchte immer eine gute Haut haben und es sehr wichtig für ihn. Oder wie Holgis Sache mit der Denkfähigkeit: Manche Physiker würden sterben bei einem mathematischen Fehler, weil die eine übertriebene Sorge haben, dass sie vollkommene Mathekenntnisse haben wollen (sollen).

      Zusammengefasst: Eitelkeit hat viel mit sich selbst zu tun und kaum was mit anderen, außer dass andere merken, dass man etwas extrem wichtig nimmt: Haar, Haut, Kleidung, Wohnung, Auto, Beruf, Denkvermögen, Fachkenntnisse, was auch immer bei sich selbst (nicht bei anderen).

  9. Manka

    Forest Gump oder Rain Man hab ich als Filme empfunden, die den Behinderten in eine Rolle gebracht haben, die dem gemeinen Nichtbehinderten etwas lehren können.

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  10. Andreas

    TV Tropes erwähnt in der beschreibung des Magical Negro: „The disabled version of this is Inspirationally Disadvantaged.“ Ergo: Ja, es gibt dieses Trope auch mit Behinderten.

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  11. Friederike

    Als es um das Ansprechen trotz Kopfhörer ging, dachte ich zum einen, dass es mich gar nich so doll stört und, dass die Ansprecher meist unterschiedlichen Alters sind. 10 Minuten später inne Fußgängerzone quatscht mich son Student im Auftrag des WWF an. Ich hatte große Kopfhörer auf und hab sogar den Kopf geschüttelt. Er hat aber nicht abgelassen. Ich hatte schon fast nachgegeben um mich voll quatschen zu lassen und dann doch freundlich gesagt, dass ich jetzt keine Lust hätte. Nach dem Weg gefragt werden oder so is für mich gar nich so das Problem. Dann wirklich eher sowas. Mir isses einfach total unangenehm Leute abwimmeln zu müssen und ich finde das sehr übergriffig dazu genötigt zu werden.

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  12. Michael K.

    „Haben wir nicht schon genug Probleme?!“ wird fortan eine meiner Lieblingsfragen sein.
    (Zeitindex 01:41:08, http://www.wrint.de/2017/03/13/wr675-bewunderungserschleichung/#t=1:41:00.000)

    Ein paar Details zum Kunstwerk „Who’s Afraid of Red, Yellow and Blue“ von Barnett Newman verzeichnet die Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Who%E2%80%99s_Afraid_of_Red,_Yellow_and_Blue#Rezeption
    (Zeitindex 01:41:25, http://www.wrint.de/2017/03/13/wr675-bewunderungserschleichung/#t=1:41:25.000)

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  13. micha

    Wegen critical Mass:
    Ich wollte gerade anfangen zu schreiben, da hat holgi schon die rücksichtslosen Autofahrer erwähnt ?
    Hier in Stuttgart würde man sofort angehupt, abgedrängt und beleidigt. Hier ist man selbst auf Bürgersteigen nicht sicher, wenn auf der Straße wegen Linksabbiegern Rückstau ist.
    Kommentar der Polizei: gehen sie halt nicht da lang.

    Wegen Phantasialand:
    Ich habe alle Attraktionen erkannt, auch wenn ihr einiges vertauscht habt.

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    1. Christian1313

      Zu Crittical Mass:

      Ist Holgis Aussage mit der Ampel ist zwar richtig aber:
      STVO §27 Abs.2 Satz 1:
      „Geschlossene Verbände, … müssen, wenn ihre Länge dies erfordert, in angemessenen Abständen Zwischenräume für den übrigen Verkehr frei lassen;“

      Also mit Rücksichtslosigkeit wird gegen Rücksichtslosigkeit demonstriert.

      Mich als Fussgänger nerven solche Demos immer egal wer und warum, weil man so überhaupt nicht mehr über die Strasse kommt.

  14. Arne

    Zum Thema „Magical Negro/Disabled“:

    Wenn auch nicht für Filme, so haben zumindest für literarische Erzählungen Sharon L. Snyder and David T. Mitchell als Vertreter_innen der US-amerikanischen Disability Studies das Konzept der „narrativen Prothese“ pointiert und damit die Rolle von Behinderung und beeinträchtigten Körpern in der Literatur analysiert.
    Das Ko-Referat erspar ich mir jetzt, aber der Aufsatz dazu lässt sich mit den richtigen Suchbegriffen für interessierte googeln und dann zum Magical Negro in Beziehung setzen.

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  15. Mokkel

    Meine Erfahrungen zum Thema Pizza bestellen hier am Rand einer Großstadt sind, dass man erst mal durchprobieren muss. Über die Jahre habe ich ca. 10 Lieferanten durchprobiert, bis ich einen gefunden habe der wirklich sehr gut ist. Selbst probieren ist wichtig, auf das was andere Leute sagen, kann man sich nicht verlassen. Da ich nur etwa ein oder zwei Mal im Jahr eine Pizza bestelle, hat das etwa gedauert bis ich einen guten Lieferanten gefunden habe. Die zweite Lektion ist, nie etwas anderes außer Pizza bestellen, vielleicht noch Sandwiches. Durchgehen sind Dinge wie Salate, Aufläufe, Nudelgerichte gleichmäßig ungenießbar.

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    1. Florian

      In Köln geht die Pizzeria Ufo. Kann man halbwegs essen. Pizza Boy geht gar nicht.

  16. Micha

    Briefwahl:
    Ich bestelle mir für jede Wahl Briefwahlunterlagen, da ich nie weiß, ob ich nicht kurzfristig auf Dienstreise bin. Wenn ich dann doch nicht verreist sein sollte, kann ich in meinem Wahllokal mit den Briefwahlunterlagen wählen gehen.
    Noch ein Tipp: Sobald die eigene Gemeinde beginnt Briefwahlunterlagen zu versenden, kann man gegen Vorlage des Personalausweises im Wahlamt der Gemeinde wählen gehen! Im Zweifelsfall mal bei der Gemeinde anrufen…

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    1. Mina

      Ich mache das anders.
      Ich wusste an einigen Terminen, dass ich nicht am Wahlort sein werde. Dann bin ich zum Wahllokal für Briefwahlen gegangen. Da bekommt man alles für eine Briefwahl, aber den Wahlzettel füllt man in der Kabine aus, wie bei einer normalen Wahl. Man packt alles wie bei der Briefwahl ein und wirft diesen Briefumschlag direkt in die Wahlurne selbst ein.

  17. Micha

    Fastfood:
    Ich verstehe nie die Diskussionen um’s Fastfood bei McDonald’s & Co.
    Jeder weiß doch, dass man dort keinen Gourmet-Tempel findet und keiner wird gezwungen dort zu essen.
    Der Vorteil:
    Da die Qualität weltweit gleich ist, weiß man, was einen erwartet.
    Gerade im Ausland, vor allem wenn ich nicht mal die Schrift entziffern kann, habe ich mich schon gefreut, das goldene „M“ am Horizont zu sehen, wenn es nur darum geht den Magen zu beruhigen…

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  18. nurbsi von sirup

    Also, eines muss ich ja mal loswerden, ne: zwar bin ich ein großer Fan von Fr. Tobors Aussage, Soziales werde überschätzt, weiss aber auch aus Erfahrung, dass man sich so eine Haltung eigentlich nur leisten kann, wenn soziale Beziehungen grundsätzlich intakt sind.

    Ist das nicht der Fall, fällt z.B. Familie und Beruf als Halt weg, kann der Wert von „sich treffen“, egal wie introvertiert einer ist, gar nicht hoch genug gehalten werden!

    Die im Netz kursierende Überzeichnung von Introversion als kompletter sozialer Rückzug, ist ein Luxus für Leute, deren soziales Leben ganz schön geil ist.

    P.S. hab‘ mir das neue Buch geholt. Bzw. bringen lassen. Wunderschön. Und ich habe ein paar Tränchen verdrückt. Das passiert nicht oft

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  19. Tarifkenner

    These: Der „Inspirationally Disadvantaged“ ist schon Jahrtausende alt und findet sich etwa in dem blinden Seher Teiresias der griechischen Mythologie und Literatur.

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  20. Dirk

    Die „Mädchen mit Nadel gestochen“ Story hört sich für mich ziemlich nach „Fake News“ an, auf Anhieb finde ich zu den Vorfall auch nix in Google, was aber wegen des Alters nicht umbedingt was heist.

    Das Risiko direkt nach dem Stechen geschnappt zu werden ist meiner einschätzung nach so hoch das es praktisch undenkbar ist das es jemand es bei mehr als 2-3 Personen schaffen würde zu stechen (und das uch schon nur mit viel „glück“.

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    1. Anne

      Ich komme aus Essen und mir kam die Geschichte bekannt vor, kann jetzt aber auch nicht mehr sagen, wann und wo ich davon gehört habe und war auch nicht live dabei.

  21. Simon

    Im konkreten Fall weiß ich nicht ob es ein Holgi-Trollen war, weil er zum Thema nichts zu sagen hat, aber es betrifft ein Thema das mir täglich schmerzhaft evident ist, darum gibt es mal ein Posting dazu von mir:

    Ich verstehe nicht wie intelligente und sonst Verschwörungstheorieresistente Menschen den Fachkräftemangel leugnen und für eine Erfindung von Regierung/Wirtschaft/Unis usw. halten. Und zwar im Angesicht von Zahlen und zahlreichen Anekdoten die das Gegenteil behaupten. ist es, weil es unbequem ist, weil es nicht ins Weltbild passt? Regierung, Wirtschaft und Intellektuelle sind natürlich auch immer einfache Feindbilder.

    Enthusiastische Leugner scheuen auch nicht dafür Zahlen zu massieren oder Cherry-Picking zu machen. Einer meiner liebsten Behauptungen war, dass der Fachkräftemangel erfunden ist und dabei auf einen Bericht verweist bei dem die Leute mehr Überstunden machen und aus der Pension zurückgeholt wurden. Aber gut, solche Leute hat jede Verschwörungstheorie.

    Neben den Zahlen von Arbeitsämtern und offiziellen Statistiken, sehe ich das auch in meinem beruflichen Leben (KMU im Internet mit 40+ Partnerunternehmen, die alle das gleiche Lied singen) täglich das jeder verzweifelt Leute sucht.

    Und nein, es ist nicht, weil jeder nur den absoluten Wunderwuzzi will, das hat man vor ca. 10 Jahren aufgegeben.
    Und nein, es ist nicht, weil man nichts zahlen will, das hat man vor ca. 10-15Jahren aufgegeben. Ich hab 2004 als Praktikant schon sehr gut verdient.
    Und ein, es ist nicht, weil man nur unter 30jährige will, man holt sogar Leute aus der Pension zurück.

    Mein Unternehmen sucht zB. eine/n Entwickler/in, und uns ist es Egal ob Frischling oder kurz vor der Pension und welche Programmiersprachen Sie/Er kann. Einfach nur zeigen können dass man Programmieren kann und willig ist Python zu lernen. Der einzige Bewerber kommt aus Russland.

    Nicht umsonst gibt es Bewegungen wie STEM oder MINT.

    Es mag die unspektakulärste Verschwörungstheorie sein, aber eine die wohl am regelmäßigsten Widerspruch im Alltag findet.

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    1. holgi Beitragsautor

      Ich beahupte nicht, dass es für einzelne Unternehmen (oder Branchen) schwierig bis unmöglich ist, einzelne Fachkräfte zu finden. Ich beahupte, dass es keinen übergeordneten Fachkräftmangel, sondern einen Mangel an attraktiven Arbeitsbedingungen gibt.

    2. Anne

      Wir suchen seit Monaten händeringend nach einem Kollegen, der ungefähr meinen Job machen soll, also Projektentwicklung im Softwaremanagement, Schnittstelle Nutzer und Entwicklung und ein bisschen Support. Mein Gehalt ist gut, Sozialleistungen sind prima und der Arbeitgeber ist – aus meiner Sicht – nicht unattraktiv. Es handelt sich – etwas verklausuliert – um den Marktführer im Privatfernsehen in Köln *hüstel*. Da kann man jetzt darüber streiten, um das Fernsehprogramm zu proper ist, aber als Arbeitgeber kann man nicht meckern.

      Deswegen reagiere ich auf solche „Fachkräftemangel gibt es nicht!“- Vereinfachungen immer etwas sensibel, weil wir wirklich dringend jemanden bräuchten, und sich einfach niemand bewirbt. Natürlich ist das pro Branche unterschiedlich, aber im IT-Bereich habe ich das auch schon als Bewerber erlebt, dass die Unternehmen offensichtlich Probleme haben, jemanden zu finden.

      Insofern stimmt es vielleicht auf der einen Seite, dass es „den“ Fachkräftemangel nicht gibt, auf der anderen Seite ist das als pauschale Aussage dann doch wieder zu kurz gegriffen.

    3. Dentaku

      Was Anne sagt.
      Oder in Langfassung: hier, bei … äääh …. einem Automobilhersteller in Stuttgart sind extrem gut bezahlte Entwicklerstellen seit Monaten unbesetzt. Manche Teams haben schon seit Jahren nur halb so viele Leute wie vorgesehen. Wir (Gegend/Branche) haben einen Mangel an Fachkräften.

    4. Donngal

      Stimme allen uneingeschränkt zu. Falls jemand Webentwickler kennt die in Westfalen arbeiten wollen, gerne an mich weiterleiten, Bedarf ist da.

      Aber: Die Ausschreibungen der Firmen (auch der für die ich arbeite) sind zum Teil total beknackt. Ich würde das viel offener formulieren und kann dann immer noch gucken, was an Bewerbungen kommt. So fühlen sich viele die irgendwas gefordertes nicht können sofort abgeschreckt. Doch das meiste kann man lernen.

    5. Anne

      Das mit den Ausschreibungen stimmt. Ich hätte mich auf meine Stelle auch nicht beworben, ich bin über eine Arbeitnehmerübermittlung darauf gekommen. Es liest sich auch alles etwas abgehobener als es ist. Ich habe die Stellenausschreibung schon mehrfach geteilt und immer dazu gesagt: Im Wesentlichen muss man technisches Verständnis haben und gut denken können.

    6. Der Freibeuter

      Ich bin selber Ingenieur und arbeite in einem Unternehmen, dessen Namen jeder kennt.
      Und ich muss Holgi beipflichten: Es gibt keinen Fachkräftemangel.
      Morgen früh werde ich wieder mit einigen Kollegen zusammenarbeiten (nicht dumm oder ungebildet), die leider keine andere Option haben als als unterbezahlte Leiharbeiter ohne Langzeitperspektive zu arbeiten.
      Ich habe einfach nur Glück gehabt zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein.
      In Zukunft wird sich das Problem durch die zunehmende Akademisierung (mehr als 50Prozent eines Jahrgang haben mittlerweile die Möglichkeit in jungen Jahren ein Studium anzufangen.) weiter verschärfen.
      An alle die meinen der Arbeitsmarkt sei ja so rosig: Auch wenn ihr derzeit einen Job habt bildet euch weiter und arbeitet an eurer „Employability“.
      Ich habe einen ganz guten Einblick in die Automobilindustrie, die in Deutschland ja nicht ganz unwichtig ist…
      Speziell kleinere Firmen können simpel gute Leute anwerben, weil die großen fast nur noch „auf Leiharbeit“ einstellen. Man muss nur ein wenig raus aus der Komfortzone – wie man sich auf den entsprechenden Portalen präsentiert sollte schon klar sein…

  22. Tarifkenner

    @ Anne. Tipp an Deinen Arbeitgeber: Noch die Stelle noch einmal ausschreiben und statt des „guten Gehalts“ ein sehr gutes Gehalt anbieten. Wenn das nichts bringt, ein fürstliches Gehalt usw. Und wenn der Finanzvorstand bleich wird und dem Personalvorstand sagt: „Wir ruinieren das Unternehmen, wenn wir anfangen solche Gehälter zu bezahlen“, DANN haben wir Fachkräftemangel.
    Im Ernst: Das ist der aus meiner Sicht kaum widerlegbare Beweis, dass wir keinen allgemeinen Fachkräftemangel haben: Dazu sind die Löhne noch zu niedrig.

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    1. Anne

      Das ist doch Blödsinn. Wohin das führt sieht man übrigens ganz schön in anderen Firmen, wo die Leute zwar fürstlich entlohnt werden, aber auch nicht mehr leisten als ihre Mitbewerber und jetzt am Rand der Insolvenz stehen. Und ja, ich kenne solche Unternehmen. Da wundern sich die Leute jetzt, warum sie keine Projekte mehr kriegen, weil sie eben doppelt so teuer sind bzw. sein müssen wie andere Unternehmen.

      Ich verdiene mehr als viele andere Leute, die ich kenne (die natürlich andere Berufe ausüben), sogar deutlich mehr als die meisten Unternehmen im Ruhrgebiet bei meiner letzten Bewerbungsrunde als Maximalgrenze hatten. Wenn eine Stelle monatelang ausgeschrieben ist und quasi keine Bewerbungen reinkommen (es gab meines Wissens zwei Gespräche, von denen eine Kandidatin, die wir genommen hätten, dann abgesagt hat) in einer Region, wo es nun wirklich nicht an Menschen mangelt, dann ist das schon ein Problem. Das gleiche Spiel gab es damals schon, als ich noch in der Nähe von Frankfurt gearbeitet habe und wir händeringend Softwareentwickler gesucht haben. Da ging es sogar um AT-Stellen, und AT-Stellen im IT-Bereich im Rhein/Main-Gebiet, na ja, vielleicht sind meine Ansprüche auch nicht hoch genug, aber ich behaupte, das man sich da über das Gehalt nicht beschweren konnte.

    2. Donngal

      Vielleicht bin ich auch noch zu anspruchslos. Aber ich kenne auch Leute, die arbeiten lieber gar nicht als für unter 100 000 im Jahr. Und das sind dann auch die, die den Fachkräftemangel leugnen, sondern glauben, dass die Firmen ihnen einfach nicht genug zahlen wollen.

      Ich glaube auch, dass es ein Problem in Deutschland ist, dass nicht offen über Gehälter gesprochen wird. Wäre das anders, wüssten wir besser was eigentlich leistungsgerechte Bezahlung ist…

    3. Anne

      Ich bin eigentlich gar nicht aufs Geld fixiert, im Gegenteil, das war nur die Reaktion auf den Einwand. Ich sage nur, dass es meiner Ansicht nach nicht am Geld liegen kann, weil das okay ist.

      Aber die anderen Bedingungen stimmen auch, und trotzdem findet sich keiner. Ich habe jetzt (inklusive Ausbildung) sechs Arbeitgeber hinter mir und auch wenn es einzelne Dinge gibt, die mir individuell anders lieber wären, finde ich erstaunlich, wie viel hier dafür getan wird, dass die Mitarbeiter sich wohl fühlen.

      Es ist am Ende immer eine Geschmacks- und Erwartungsfrage, es muss sich halt jemand finden, der sich für das, was wir hier tun, begeistern kann, aber das sich so gar keiner findet, ist doch *hüstel* bemerkenswert.

    4. Tarifkenner

      Hallo Holgi, ich weiß nicht genau, von wem Du glaubst, er sei zu sehr aufs Geld fixiert. Wenn Du mich meinst (der ich Deine These teile, dass es keinen Facharbeitermangel gibt), kann ich zu meiner Verteidigung anführen, dass es schwierig ist, die Marktwirtschaft ohne Geld zu erklären. Klar: es geht schon irgendwie, aber dann müsste man ständig von „Güteräquivalenten“ oder so sprechen.

    5. Der Freibeuter

      Hab‘ die Kommentare von Tarifkenner gerade erst gelesen, die leider etwas verstreut sind – da habe ich auf meinem kleinen Display nicht so den Überblick gehabt.
      Von meiner Seite aus hat Tarifkenner volle Zustimmung – gerade was den „Preis“ des Gutes Arbeit betrifft, der sich in den letzten 10 Jahren nur gering erhöht hat. Die de-facto Einstiegsgehälter in meinem Bereich (Automobil) sind in dieser Zeit unter der Inflationsrate gestiegen – das ist neben einem exzessiven Anteil an Leiharbeit ein untrügliches Indiz für eine Schwemme an geeigneten Bewerbern.

      Wenn sich (angeblich) niemand auf eine Anzeige bewirbt, dann gehört die zuständigen Personen in der Personalabteilung gefeuert. Was dort abgeht ist z.T. völlig daneben. Es ist eben einfacher reflexhaft das Schlagwort „Fachkräftemangel“ zu brüllen, statt seinen eigenen Hintern zu bewegen und als Personalabteilung aktiv zu werden.

      Alle Unternehmen, deren Namen bekannt ist (nicht der kleine/mittlere Unternehmen in der Provinz) können sich im Normalfall vor Initiativbewerbungen nicht retten. Klar da ist sehr viel dabei was nix taugt/passt, aber die mühselige Arbeit in den Wäschekörben von Bewerbungen nach den gesuchten Goldklümpchen zu suchen müssen die Personaler eben noch machen. Das geht heute mit elektronischer Unterstützung recht gut.

      Und ja, ich gehöre zufällig zu der von Anna skizzierten Stereotype: DAX30-Unternehmen, AT-Vertrag, Rhein-Main Gebiet. Und bei uns arbeiten die allermeisten Softwareentwickler als Tarifler (ich füher auch, mache jetzt was anderes). Nachwuchssorgen gibt’s bei uns im Unternehmen nicht.
      Softwareentwicklung wird auch mehr und mehr nach Osteuropa outgesourced. Falls mal wieder eine Rezession (die ist überfällig und wird nur durch die Geldpolitik verdeckt) kommt wird, wird es da nochmal einen richtigen Schub geben.

      Wir haben gerade zu Anfang März einen super guten Mann bei einem Kunden(!) abgeworben, der über Jahre mit Kettenverträgen abgespeist wurde. Der musste dann für denselben Job, alle zwei Jahre (oder so ähnlich) die Leiharbeitsfirma wechseln, damit die Geschichte nicht als Kettenvertrag gilt und er sich einen festen Arbeitsvertrag hätte einklagen können. Über die Jahre hat er wohlgemerkt immer am gleichen Schreibtisch gesessen!
      Ein absolut rattiges Verhalten des Unternehmens (Name kennt auch jeder) den eigenen Mitarbeitern gegenüber, dass man sich nur erlauben kann, wenn die Mitarbeiter und deren Know-How (scheinbar) beliebig ersetzbar sind.

    6. Der Freibeuter

      Noch eine Ergänzung:
      Wer sich nicht vorstellen kann was für wirre Köpfe in Personalabteilungen großer Unternehmen zu finden sind, dem sei der Film „Work Hard – Play Hard“ (Grimme-Preis 2014 – zurecht!) empfohlen. So wie im Film ist es glücklicherweise nicht überall – ich hatte bei zusehen allerdings einige déja-vue Erlebnisse 🙂
      Ich denke da erklärt sich einiges von selbst…

  23. Tarifkenner

    @Anne
    „Das ist doch Blödsinn. Wohin das führt sieht man übrigens ganz schön in anderen Firmen, (…) Da wundern sich die Leute jetzt, warum sie keine Projekte mehr kriegen, weil sie eben doppelt so teuer sind bzw. sein müssen wie andere Unternehmen.“

    Nein, das ist kein Blödsinn, sondern Marktwirtschaft. Deine Aussage belegt in nicht mehr überbietbarer Deutlichkeit, dass eben KEIN Fachkräftemangel besteht. Bestünde Fachkräftemangel, könnte ein Unternehmen durch das Anbieten fürstlicher Gehälter die Beschäftigten der Konkurrenz abwerben. Die Konkurrenten müssten aufgeben. Sie haben zwar noch volle Auftragsbücher, weil sie ja so schön billig waren, aber keine Arbeitnehmer mehr, um die Aufträge auch zu erfüllen. Ein paar Schadensersatzklagen und die Bude ist dicht. Jetzt kann das fürstliche Gehälter zahlende Unternehmen die Kunden der insolventen Billiganbieter übernehmen.

    @Donngal
    „Aber ich kenne auch Leute, die arbeiten lieber gar nicht als für unter 100 000 im Jahr. Und das sind dann auch die, die den Fachkräftemangel leugnen, sondern glauben, dass die Firmen ihnen einfach nicht genug zahlen wollen.“

    Und sie haben Recht. Denn wenn es einen Mangel an Fachkräften gäbe, würden die Unternehmen Löhne anbieten, die auch noch den anspruchvollsten Facharbeiter zum Arbeiten bringen. Es ist so einfach: Kleines Angebot und große Nachfrage lässt in einer Marktwirtschaft die Preise stark steigen. Die Reallöhne sind in Deutschland in den letzten Jahren aber ausgesprochen moderat gestiegen. Die einzigen, die das bestreiten, sind die Linken und die behaupten, dass sie sogar gesunken wären.

    „Ich glaube auch, dass es ein Problem in Deutschland ist, dass nicht offen über Gehälter gesprochen wird. Wäre das anders, wüssten wir besser was eigentlich leistungsgerechte Bezahlung ist…“

    Auch das ist ein Beleg, dass es keinen Fachkräftemangel gibt. Wenn es den gäbe, würden die Unternehmen Anzeigen schalten wie „Sie sind Facharbeiter für Anlagentechnik und verdienen noch weniger als 100.000 Euro? Dann kommen Sie zu uns!“ (In den frühen 1970er Jahren konnte man solche Anzeigen lesen.) Dann weiß jeder, der 75.000 Euro verdient, was „leistungsgerechte“ (besser gesagt: marktgerechte) Bezahlung ist, und kann seine Schlüsse ziehen.

    Antworten
  24. Tarifkenner

    Liebe Anne,

    Du schreibst „Ich sage nur, dass es meiner Ansicht nach nicht am Geld liegen kann, weil das okay ist“

    Dem liegt die Überzeugung zugrunde, dass es einen objektiv gerechten Lohn („Gehalt ist okay“) gibt. Und wenn man zu dem keine Arbeitskräfte findet, dann gibt es Arbeitskräftemangel. Das ist die Denkweise der Planwirtschaft. In der DDR wurde festgelegt, dass eine Drei-Raum-Wohnung gerechterweise 40 Mark Monatsmiete zu kosten hatte. Und weil zu dem Preis sehr viel mehr Wohnraum nachgefragt als angeboten wurde, gab es einen Mangel an Wohnraum, der dann wieder durch Staatsaktionismus behoben werden musste.

    In der Marktwirtschaft kann man am Preis ablesen, wie knapp ein Gut ist. Und wenn ein Preis real über Jahre nicht steigt, kann man nicht davon sprechen, dass ein ausgeprägter Mangel an diesem Gut herrscht.

    Antworten
  25. Mithrandir

    Kim Kardashian ist die Tochter von Robert Kardashian, der wiederum erlangte seine Berühmtheit und vermutlich auch einen Großteil seines Vermögens durch die Verteidigung von OJ Simpson in dessen Strafprozess. Da Kim nun nicht ganz unhübsch ist, war sie wohl ein gefundenes Fressen für den Boulevard. Ähnlich Paris Hilton.
    Verona Feldbusch hingegen war vor Ihrer Liaison mit Dieter Bohlen immerhin schon mal als Sängerin des Hits Ritmo de la noche aufgefallen.

    Antworten
  26. Sandy

    Meine Lieben,

    ja es gibt noch solche Gruppen im höheren Alter, als der typische Student, die dennoch ihr Leben miteinander verbringen. 🙂
    http://www.brinkgarten-gartengang.de/fotos/2009_hausbau/2009_hausbau76.jpg
    http://www.brinkgarten-gartengang.de/fotos/2009_jubilaeum/2009_jubilaeum31.jpg
    Altes Bild und die Gruppe hat sich auch etwas verändert, aber bis auf zwei Brüder gibt es dort keine Verwandtschaft und dennoch leben wir wie in einer großen Familie. Mittlerweile sogar mit Nachwuchs. *g

    Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet
    Sandy

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  27. Anna

    Kann Holger in Sachen Analogfotografie nur zustimmen, der Überraschungseffekt nach einer längeren Zeit des Bildersammelns ist toll! Habe mir letztes Jahr in Ermangelung einer wasserdichten Kamera eine Einweg-Unterwasserkamera in der Drogerie für den Surfurlaub besorgt – 1. Lerneffekt: die Fotos sehen aus wie aus der Anfangszeit der Surfer 😉 2. Lerneffekt: wenn man die Kamera nach Ende des Urlaubs an Land vollknipst, hat man einen interessanten Filtereffekt (die Bilder werden recht gelbstichig, ich vermute, weil die auf die blaue Unterwasserumgebung ausgelegt ist).

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  28. Njorgorg

    Von Verona Feldbusch habe ich damals mehrfach Menschen sagen gehört, dass sie eigentlich extrem intelligent sei und das Dummchen spiele, weil es sich eben sehr gut verkauft. Sie hätte demnach zum richtigen Zeitpunkt, als sie eine gewisse Aufmerksamkeit hatte, die beste Strategie gewählt, um sich noch bekannter zu machen. Und da scheint auch was dran zu sein, denn sonst bringen sich solche Leute ja oft dadurch ins Abseits, dass sie sich als Schauspieler oder Sänger versuchen, obwohl sie eigentlich nichts können. Sie hat stattdessen ihr Startkapital (Bekanntheit) vergrößert, indem sie sehr markante Werbekampagnen mitgemacht hat, was sie wiederum für weitere Werbetreibende interessant gemacht hat.
    Aber vielleicht ist das auch alles nur eine Überintellektualisierung von Leuten, die nicht ertragen können, dass jemand einfach so durch nichts können, Glück und ein bisschen gut aussehen, berühmt werden kann.

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    1. Tarifkenner

      Ja, sowas hört man. Intelligenter als sie tut, ist sie wohl schon – was auch nicht schwer ist.

      Andererseits: „sonst bringen sich solche Leute ja oft dadurch ins Abseits, dass sie sich als Schauspieler oder Sänger versuchen, obwohl sie eigentlich nichts können. “ Das hat sie schon auch gemacht; als „Schauspielerin“ im Film „Heirate mir!“, und zwar neben dem wirklich guten Schauspieler Ulrich Noethen – mit desaströsen Folgen.

      Was wirklich für ihre überdurchschnittliche Intelligenz spricht, noch so einigermaßen rechtzeitig und mit offensichtlich ausreichendem Geld den Absprung aus der Sternchenresteverwertung geschafft zu haben. Da scheitern ja so manche.

      @Mithrandir: sie war mit Bohlen sogar verheiratet, nicht nur liiert.

  29. Christian

    Angewachsene Ohrläppchen, ich sehe andauernd ANGEWACHSENE OHRLÄPPCHEN!!! Ist mit vorher nie an anderen aufgefallen, jetzt hab ich nen Hessen im Kopf der mich ständig darauf aufmerksam macht. Ich will dass das wieder aufhört! ??

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    1. Mina

      Wie sehen angewachsene Ohrläppchen aus?
      Hab bei Google Bilder gesucht, aber ich seh die Unterschiede nicht. Hat jemand ein Bild, was als angewachsenes Ohrläppchen gilt?

  30. Fabian

    Das Thema „langsames Internet“ kann ich gut verstehen. Hier in Korea hat der Standard-Privatanschluss 100MBit/s via Glasfaser.
    Das Mobilfunknetz ist super ausgebaut, überall gibt es LTE der neuesten Ausbaustufen und zudem zahlreiche WiFi Hotspots der Provider, welche kostenlos genutzt werden können, wenn man eine lokale SIM-Karte mit Vertrag hat.

    Jedes Mal, wenn ich Nacht Deutschland komme und „nur“ 3G oder EDGE auf dem Handy sehe oder an langsames Internet via Festnetz erinnert werde, denke ich mir „Kann hier jemand mal die Handbremse für das Internet lösen?“

    Als technologisch hoch entwickeltes Land finde ich das sehr schade.

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  31. Lady Bane

    Vielen Dank für den grandiosen Phantasialand-Flashback in meine Kindheit!

    Die Achterbahn im Dunkeln hieß Space Center.
    Daneben war später noch das Galaxy, diese 3D-Weltraumfahrt auf Hydraulik mit Alex from Galax 🙂

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  32. Lucene

    Angesprochen bzw. um Hilfe/Auskunft gebeten werden am Bahnhof etc.: Passiert mir auch häufig. Meiner Meinung nach könnte es daran liegen, dass ich eine dicke Frau bin. Ich werde auch häufig von Bettlern oder Obdachlosen angesprochen. Frau + dick wirkt anscheinend irgendwie besonders hilfsbereit, nett oder harmlos.

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  33. Florian

    Angewachsene Ohrläppchen werden in Biologie genau so wie Zungenrollen benutzt, um rezessive Vererbung anschaulich zu machen.

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  34. Kein Junge

    Hallo Holgi,
    ja, jetzt kommt er wieder hervorgekrochen, der der sich immer beschwert, wenn Du von Mädchen sprichst, wenn Frauen der Wrintheit schreiben. Aber es ist nicht irgendein Troll, sondern ich bin’s – vielleicht einer Deiner größten Fans, der fast alle Deine Folgen hört, anderen empfiehlt und auch Dein Spendenkonto kennt. Ich will Dir auch nichts Böses, wenn ich Dich damit kritisiere. Es ist eine konstruktive Kritik. Deine Lebenspartnerin wird dem sicher zustimmen, dass „Mädchen“ zu Frauen zu sagen einfach unangemessen ist. Und wenn Du es nicht von ihr hören willst, hör, was Mayim Bialik dazu zu sagen hat
    https://www.facebook.com/MissMayim/videos/vb.254396735007/10158471910985008/?type=2&theater

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  35. Hermann

    nachbemerkung zu dem Bild „Wer hat Angst vor Rot Gelb &Blau:
    in den 80ern hing das Bild in der neuen Nationalgalerie.
    die BZ damals: Wieso bezahlt man für ein Bild das so primitiv ist xx millionen DMark?
    Damals ist das Bild hier in Berlin angegriffen worden.
    Ich würde den damaligen Angriff aus der jetzigen Perspektive als Dogwhistle beurteilen (so wie Benno Ohnesorg) kombiniert mit dem Wunsch Negativberühmtheit (John Lennon Mörder)zu erlangen.
    eigener Eindruck geschrieben, bevor ich den Wikipedia artikel gecheckt habe.

    Dort: der Täter hat eine „perversion of the German flag“ als Grund geliefert
    Berliner Version
    https://en.wikipedia.org/wiki/Who%27s_Afraid_of_Red,_Yellow_and_Blue#Who.27s_Afraid_of_Red.2C_Yellow_and_Blue_IV

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