WR615 Hitlersauger

 

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41 Gedanken zu „WR615 Hitlersauger

    1. Johanna

      Also es geht nicht ums Bier , sondern um die Garagenproblematik. Die degewo vermietet in Kreuzberg abschließbare Tiefgaragen in der Nähe vom Kotti . Sie kosten 35 Euro im Monat. Der Kontakt kann über das Kundenzentrum City am Potsdamer Platz hergestellt werden. Vielleicht wäre das ja was.

  1. dede ron

    @holgi und @alle:

    zum Folgentohuwabohu –

    habe letztes Wochenende itunes entrümpelt
    und bin Aufgrund der fehlenden #WR608
    zu weiteren Irritationen gekommen:

    – die dRadio Wissen Sendung fehlt „Der NS-Kriegsverbrecherprozess 1946“
    (Wrintausgabe dazu WR534)

    – ebenso fehlt die dRadio Wissen Sendung zur FDJ
    (Wrintausgabe WR600)

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  2. Stephan

    Zum Thema alte Männer:

    1. Ich bin zuversichtlich, dass das klappen kann, als Medienmacher alt zu werden. Als ich vor etwa einem Jahr angefangen habe, die deutsche Podcastlandschaft zu entdecken, war ich höchst erfreut, da jeden zweiten schon aus dem Fritz-Umfeld von früher zu kennen. Das Publikum altert ja glücklicherweise auch. Und es erinnert sich, wenn was gut war.

    2. Um Manfred Krug die Ehre zu erweisen, empfehle ich, die „Ein Hauch von Frühling“ von 1972 aufzulegen. Da standen die Sterne günstig, und es waren die richtigen Leute am richtigen Ort, um in der DDR Mowtown nachzubauen.

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  3. Anne

    Space Team kann ich auch nur empfehlen, ist ein großer Spaß, wenn sich alle mit Unsinn nur noch anschreien. (EVERYBODY SHAKE!)

    Die Geschichte mit dem Whisky-Bier hatte Toby tatsächlich schon mal erzählt, das weiß ich aber nur, weil ich darauf dann auch schon mal kommentiert hatte, dass mein Mann exakt die gleiche Erfahrung gemacht hat, also zwei Schluck getrunken und dann wegen Ungenießbarkeit weggeschüttet.

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    1. frater mosses zu lobdenberg

      Ohne die Folge schon gehört zu haben: Das Whiskybier von Störtebeker? Das fand ich letztes Jahr im Urlaub in Stralsund auch abscheulich, in starkem Gegensatz zu deren anderen Produkten. Von denen schmecken mir altem Pils- und Weizenverächter sogar Pils und Weizen. Leider kriegt man hier im Süden (BaWü) nur das helle Weizen (und Pils und Lager) im Getränkemarkt.

    2. Carl

      ich probiere grade atlantic ale . Aufgrund des erwähnens im Realitätsabgleiches Wohne in Greifswald. Also fast an der Quelle. Muss sagen nee nicht meins . Newcastlebrown ale schmeckt ja. Ich gebs zu , mir schmeken meistens die Mainstream Kaufhallenbiere 10 mal besser

    3. Norbert

      Das Whisky-Bier spaltet die Geister. Ich kenne in etwa genauso viele Leute, die es mögen, wie solche, die es hassen. Auf jeden Fall hat jeder der es probiert hinterher eine starke Meinung dazu. Aber man kauft dieses Bier auch nicht Kastenweise, sondern gönnt sich ab und zu mal eine Flasche (und man darf es nicht zu kalt trinken – frisch aus dem Kühlschrank ist es, wie alle höherprozentigen Biere, wirklich nicht besonders).

    1. datengammelstelle

      Kleiner energiepolitischer Zwischenruf:
      Energie wird nicht kostenlos. – Auch dann nicht, wenn „der Chinees“ den Wendelstein 7-X erfolgreich nachgebaut, verbessert und hundertfach ans Netz gebracht hat.

    2. David

      Ich glaub schon, wenn das mit dezentraler Solar ganz gut klappt, und der Wirkungsgrad weiter erhöht wird.
      Die Sonne brutzelt etwa 700-1000W pro Quadratmeter herunter, kannst dir also ausrechnen, wie groß das sein muß, um den Tagesverbrauch abzudecken. Ich liege als Single natürlich ganz niedrig, aber meine 3-4kWh pro Tag verbrauchen eigentlich nicht viel Platz. 100% wird nicht klappen, aber wenn es 50% Wirkungsgrad sind, ist es etwas mehr als 1m² Fläche im Durchschnitt.

  4. David

    Bezüglich „ich kann nix, aber du kannst was“:
    – Mit jemanden sprechen, so daß es auch interessant ist, zuzuhören, ist doch eine Gabe. Ich bin maulfaul und trau mich nicht wirklich fremde Leute anzusprechen, wobei das oft sicher super interessant wäre. 😉 Das kann definitiv nicht jeder, auch wenn es dir leicht fällt, Holgi.
    Aber was man kann, merkt man oft gar nicht. Extrembeispiel: Der Autist, der problemlos 5stellige Zahlen multiplizieren kann, für den ist das auch völlig normal…

    – Programmierer/Projektleiter/IT wird immer gebraucht – Ich bin da auch skeptisch. Vor allem muß man immer möglichst auf der Höhe der Zeit sein. Auf dem Arbeitsmarkt ist auch kaum noch exotische alte Programmiersprachen wie COBOL oder FORTRAN gefragt – klar auch, aber das sind auch Nischen.
    Wer sagt denn, daß wir in 10 Jahren noch C und Java haben/brauchen – und wenn ich den Umschwung nicht mitmache, weil man sich als zu alt dafür hält, sitzt man auch auf nem toten Pferd.
    Ein Arbeitsleben mit 40-50 Arbeitsjahren (wenn es wirklich bis 70+ gehen soll) ist verdammt lang. Wie sah „die IT“ gleich nochmal vor 50 Jahren aus? *hust* ist doch ein „klitzekleiner“ Unterschied so ne Zuse Zirgendwas Anfang der 60er zum Smartfon…

    Und bei Aufmerksamkeitsökonomie geht bei mir die rote Warnlampe an, daß mir gleich nur mit anderen Worten versucht wird bzw es darauf hinauslaufen wird, mir irgendwie Werbung anzudrehen. Wer Aufmerksamkeit hat, hat Reichweite, und ist dann auch interessant… klar.

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  5. Mokkel

    Secret Hitler gibt es auch elektronisch bei Steam oder im Table Top Simulator (die Steam-Variante habe ich nicht gespielt).

    Pro-Tipp: Immer mit anderen Leuten Spielen. Wenn man immer mit dem selben Leute spielt, durchschaut man die nach ca. 10 bis 15 Spiele. Dann weiß man leider genau wie sich die Mitspieler in den Rollen Faschist/Hitler/Liberaler, verhalten.

    Cards Against Humanity ist eigentlich ganz einfach.

    Es gibt schwarze Karten mit „Fragen“ bzw. Aussagen und Weiße mit Antworten.
    Derjenige der dran ist liest eine schwarze Karte. Dann geben alle Mitspieler diesem eine weiße mit einer Antwort, von der man glaubt, dass diese am besten passt. Dann werden alle weißen Karten gemischt und nach einander vorgelesen. Der Spieler der die Schwarze gelesen hat, entscheidet dann welche Weiße ihm am besten gefallen hat und vergibt einen Punkt.

    Beispiel:
    Schwarze Karte: „Heute morgen fand ich in meiner Hose…“
    Weiße Karten: „Deine Mutter“, „100 Kilo Elefantenkacke“, etc.
    (Die möglichen Antworten sind viel krasser als mein Beispiel, ich will hier nur nicht spoilern)

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  6. Kai

    Lieber Toby, lieber Holger,

    mit meinen 45 Jahren weiss ich leider, dass die Idee von „Mal mit uns“ von der WDR Hobbythek geklaut ist.

    Lieben Gruß Kai

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    1. Michael

      Und das Firmenmotto „Es gibt Schlechtere“ (ab Zeitindex 00:15:42) hatte schon in den 1970ern Rüdiger Nehberg auf dem Firmenfahrzeug stehen. Übrigens der Firmenwagen seiner eigenen Konditorei, was aber nicht der Beruf ist, für den er als „Sir Vival“ berühmt wurde. Andererseits merkte er in einem seiner Bücher an, dass er im Nachhinein bedauere, sich nicht früher um das Thema Altersvorsorge gekümmert zu haben.
      https://www.piper.de/aktuelles/buchblog/ruediger-nehberg-nachwort
      Das Thema Arbeit und Geld bleibt also schwierig. Vor allem dann, wenn man als Individuum nicht Zugriff auf genügend Kapital hat und insbesondere kein eigenes Stück Land, um damit Rendite zu erzielen und davon auskömmlich leben zu können. Das „Leben nach dem Kapital“ erscheint also zunächst mal zuvorderst für diejenigen interessant, die vom Kapital genug besitzen, um sich anderen Tätigkeitsfeldern zuwenden zu können. Oder eben Anteil am gesellschaftlichen Kapital haben, das etwa in Form eines BGE anteilig ausgezahlt werden könnte. Das wäre dann als verlässlicher Zugang zu Kapital weder theoretisch noch praktisch gleichzusetzen damit, beaufsichtigt von der Bundesagentur für Arbeit gering entlohnten, befristeten Tätigkeiten nachzugehen und Papierkrieg zu führen.

  7. T.Jay

    Also ich finde das Konzept mit der Aufmerksamkeitsökonomie nicht ganz schlüssig, bzw. ausgereift.
    Zumal ich mit Aufmerksamkeit immer noch keine Brötchen kaufen. Dafür müsste ich Aufmerksamkeit vorher erst noch monetarisieren.
    Das Greti und Pleti Geld haben, ist für mich auch kein ein Indiz, dass Kapital nicht knapp ist. Außerhalb der Grenzen Deutschlands ist die Knappheit zudem immer noch eine andere…
    Kapital ist außerdem nicht gleichmäßig verteilt.
    Ich erinnere mich gerade an eine Meldung vom Anfang des Jahres, nachder in einer Studie festgestellt wurde, das ca.62 Personen so viel Vermögen haben wie die ärmere Hälfte der Menschheit zusammen.

    Ich werde mit dem Konzept deswegen irgendwie nicht warm. Nach dem Hören eines längeren Radiobeitrages zu dem Thema sind da einfach für mich immer noch zu viele Ungereimtheiten übrig.
    Mehr als eine Facette der modernen Ökonomie kann ich darin nicht sehen.

    Danke für Aufmerksamkeit 🙂

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  8. Bernhard K,

    Haha, Manfred Krug ein schlechter Schauspieler ? Der tut nur so als ob er tut, al ob der tut, als ob er tut …
    Der war wie jeder guter Schauspieler nur einen Spin weiter als sein Publikum.

    Und das sagt ausgerechnet Holgi! Ein schlechter Moderator! Der tut ja nur als würde er moderieren. Ach nein, er tut so als würde er schlecht moderieren, ….

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  9. michael

    @toby

    bezgl. greenscreen und harry potter:
    könntest du freundlicherweise mal ein kurzes howto und das eqipment posten?

    gruss, michael

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    1. Christoph

      @toby

      bezgl. greenscreen und harry potter:
      könntest du freundlicherweise mal ein kurzes howto und das eqipment posten?

      Dem würde ich mich anschließen.

  10. mithrandir

    Zum Thema kostenlose Energie:
    1. Wenn wir es tatsächlich schaffen komplett unabhängig von fossilen Energiequellen zu werden (wovon wir noch seeehr weit entfernt sind), ist die Energie ja nicht kostenlos. Zumindest nicht die ENergie, die wir benötigen. Nämlich Strom und Wärme. Die Ressourcen sind dann nicht mehr limitiert, aber ich brauche immer noch Geräte, die die Sonnenenergie in Strom und Wärme umwandeln. Und Geräte, die dafür sorgen, dass die Energie genau dann da ist, wenn ich sie brauche (Speicher, Leitungen).
    Diese Geräte müssen gebaut, repariert und gewartet werden, denn auch sie unterliegen einem Verschleiß.
    2. Es reicht halt nicht, dass jeder einfach so viel Solarzellen auf sein Dach knallt, dass die erzeugte elektrische Energie reicht um sich selbst zu versorgen. Das ist Theorie. Man braucht zumindest noch einen Speicher, der die überschüssige Energie des Sommers bis in den Winter bevorratet. Und auch davon sind wir noch seeehr weit entfernt. Insbesondere auch deshalb, weil die Speicher sehr viel Platz wegnehmen.
    3. Auch und vor allem die Industrie braucht sehr viel Energie. Die muss ja auch irgendwie erzeugt, bevorratet und transportiert werden.

    Das alles sorgt dafür, dass Energie meiner Meinung nach auf unabsehbare Zeit Geld kosten wird. Womöglich wird für uns, die wir uns jetzt schon um Den Ausstieg kümmern die Energie mal günstiger sein, als für die Länder, die warten, bis die Rohstoffe knapp werden. Aber das kann ich abwarten.
    Ich kenne übrigens niemanden, der durch seine Solarsubventionen für die Sonnenkollektoren reich geworden ist. Meist ist das ein Nullsummenspiel. Du finanzierst die Solaranlage auf dem Dach mit den Einnahmen aus dem Strom. Und wenn die Dinger abgeschrieben sind, verdienst du erst wirklich Geld. Dann ist meist aber auch die Zeit um, in der du noch die Subvention bekommst und der Verdienst wird geringer.
    Wenn dann noch etwas kaputt geht, ist der Business Case im Eimer. Dann bin ich gespannt, ob die Solaranlagen erneuert/repariert werden oder brach liegen.

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  11. mithrandir

    Zum Thema „gerechte Bezahlung“:
    Es wird ja nicht danach bezahlt, was es für eine Auswirkung hätte, wenn der Job nicht gemacht werden würde. Sondern nach dem Know How, dem „Können“. Straßen kehren können halt wesentlich mehr Leute als gute (!) Pdodcasts oder Radiosendungen zu machen.
    Das was du Holgi erlebt hast, als der Typ sagte, er wolle unbedingt dich. Das ist dein Kapital. Du kannst etwas was andere nicht können. Es hätte schon ein sehr wichtiger Termin sein müssen, den ich für diese Gelegenheit nicht abgesagt hätte.
    Klar, für eine Karriere gehört auch viel Glück dazu. Aber ich glaube es ist auch Ehrgeiz, Opferbereitschaft und natürlich innere Begeisterung ´, die Leute wie uns voranbringt. Wir kämpfen auch mal um einen guten Job, bzw. darum unseren Job gut zu machen. Wir machen auch immer mal ein bisschen mehr, als man erwartet. Dadurch kommen wir voran. Auch in der Zukunft, keine Sorge.
    Ach ja, von bedingungslosem Grundeinkommen halte ich nichts. Ein bisschen Engagement und Einsatz gehört dazu. Und das ist meiner Meinung nach Hartz IV. Das ist doch schon so was wie ein Grundeinkommen. Nur halt nicht ganz bedingungslos.

    Antworten
    1. mcmietz

      Ich glaube das was du beschreibst, ist genau das was Holger bemängelt. „Bezahlung nach Know How“.
      Klar können vielleicht mehr Menschen Straßen kehren, als zum Beispiel programmieren. Aber was würde passieren, wenn alle nur noch nach Karriere streben und keiner mehr Straßenreiniger werden will?
      Auch ein gutes Beispiel sind Erntehelfer. Es stellt sich doch keiner mehr für fünf Euro die Stunde hin und pflückt den ganzen Tag Erdbeeren, aber alle kaufen die 500g für zwei Euro.
      Ich glaube unsere Gesellschaft verliert einfach den Wert für Arbeit.
      Und obwohl Holgi ein super Podcaster ist, ist das eben kein erlernter Beruf mit Abschluss.

    2. mithrandir

      Naja, man kann die Bezahlung nach Know How bemängeln, aber anscheinend hat sie sich bewährt.
      Das ist einfache Marktwirtschaft. Angebot und Nachfrage.
      Straßenkehrer gibt es zu Hauf. Die Frage, was passieren würde, wenn es niemand mehr tun würde ist müßig. Es wird sich eben immer noch recht schnell jemanden finden, der diese Arbeit macht, wenn ein anderer keinen Bock mehr hat.
      Wenn man alle auf so einem hohen Bildungsniveau sind, dass keiner mehr Straßen kehren will, wird es Gastarbeiter geben, die das tun.
      Und wenn es so weit ist, dass es auf der ganzen Welt keiner mehr „nötig hat“ Straßen zu kehren, werden das Maschinen machen.
      Mittlerweile gibt es doch auch schon Maschinen die das machen. Und der frühere Straßenkehrer ist jetzt Maschinenführer. Das ist auch eine Karriere.
      Das Erdbeerbeispiel passt meiner Meinung nach nicht ganz. Die Erdbeeren für 2 Euro kaufen alle, weil es sie gibt. Würden sie 5 Euro kosten würden sie auch gekauft werden, aber nicht mehr so viele.

  12. mcmietz

    Übrigens das Spiel „Space Team“ ist bei uns sehr gut angekommen, selbst bei einer Gruppe mit fünf Leuten. Trägt auf jeden Fall sehr zum Kommunikationstraining bei.
    Und „Secret Hitler“ würde ich gerne mit unserem Team auf Arbeit ausprobieren. Dort spielen alle so gerne „Werwölfe“.
    Danke für die tollen Empfehlungen. Es war auch sehr lustig euch dabei zuzuhören.

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  13. Laura

    Lieber Holgi,

    ich verstehe da was nicht… Es gab mal eine Folge, in der Du über das Schneider’s Weizenbier gesprochen hast und wie lecker die Taps sind (ist aber auch schon bisschen was her, ich binge-heare wrint grad, als neue Hörerin, was *bemerkenswert* interessant ist, da ich in wenigen Wochen eine jahrelange Entwicklung Deiner Persönlichkeit feststellen konnte). Das Schneider’s ist auch mein Lieblingsweizen. Und jetzt sagst Du, Weizen sei nicht so Deins… Vielleicht ist Bier auch nicht das wichtigste Thema. Wobei… 😉

    Herzliche Grüße

    Antworten
    1. holgi Beitragsautor

      Weizenbier ist auch immer noch nicht so meins. Ein paar Biere von Schneider trinke ich gelegentlich mal ganz gerne, auch das eine oder andere Witbier finde ich mal gut. Ich würde aber vermutlich immer ein Ale vorziehen 🙂

  14. Mario

    Hallo,

    die Radiomoderatoren sind gar nicht so unwichtig – unterhalten sie doch eine große Menge von Menschen.
    Und können sie mit belanglosen Dingen von wesentlichen Problemen ablenken (damit sie sich besser fühlen und nicht auf die Straße gehen 😉 ).
    Und wenn man will, können sie auch Halbwissen verbreiten, was wiederum zu bestimmten Reaktionen in der Bevölkerung führt.
    Ob das nun bewusst oder unbewusst passiert, ist eine andere Sache.
    Aber im Ernstfall ist der Radiomoderator ein Instrument – im Guten wie im Schlechten.

    Ciao!

    Antworten
  15. Kaldonia

    Ich schlage vor – passend zur Jahreszeit – eine kleine phonetische Anpassung vorzunehmen…

    Who has put Ost in Frost?

    Antworten
  16. Martin

    @Holgi: Ich finde beeindruckend, wie viel Du unter einen Hut kriegst, auch wenn es ab und zu gar viel wird. Vielen Dank für Deinen Einsatz, für den ich als langjähriger Hörer dankbar bin!

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  17. Tarifkenner

    Was mir bei Albert Wenger nicht eingeleuchtet hat: Wieso WAR denn Land knapp? Land ist auch heute sehr knapp, weil es nur in sehr begrenzten Umfang (künstliche Inseln in Dubai) vermehrt werden kann. Das merkt man auch an stetig steigenden Bodenpreisen und zwar nicht nur im gentrifizierten Kiez sondern auch für Ackerland.
    Ob Aufmerksamkeit bald die alles entscheidende Größe wird, bezweifele ich auch. Es dürfte nicht allzu viele Menschen geben, für die die Aufmerksamkeit anderer ein Selbstzweck darstellt (und nicht etwa Mittel zum Zweck einer Transaktion, etwa eines Kaufs). Man sollte nicht vergessen, dass Albert Wenger groß in Twitter investiert ist, da hat man schon mal ein robustes Eigeninteresse an solchen Thesen.

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    1. holgi Beitragsautor

      Weil es dem Fürsten oder der Kirche gehört hat und nicht einfach so handelbar war. Ich denke auch, dass man nicht in Social Media investiert sein muss, um zu erkennen, dass Aufmerksamkeit das knappe Gut der Zukunft (wenn nicht der Gegenwart) ist. Dass die dann auch noch in ein Zahlungsmittel eingetauscht werden muss, liegt ja auf der Hand. Bloß das Zahlungsmittel selbst ist halt nicht mehr knapp.

    2. Tarifkenner

      Danke für die Antwort. Ich habe schon verstanden, warum damals das Land KNAPP war, aber nicht, warum man den Satz überhaupt in die Vergangenheit setzt („Land WAR knapp“), was suggeriert, dass es heute nicht mehr knapp ist. M.E. ist es nach wie vor knapp. Ob man selber Grundeigentümer wird, oder vom König mit Land belehnt wird (wie es formal in England noch heute ist), dürfte ökonomisch unerheblich sein.

      Übrigens: Zahlungsmittel müssen immer knapp sein, sonst verlieren sie ihre Funktion als Zahlungsmittel. Das sieht man in der Hyperinflation: Irgendwann bekommt man auch für Trilliarden keinen Sack Kartoffeln mehr, sondern muss dafür einen silbernen Löffel anbieten.

    3. Florian

      Land mag zwar rein quantitativ heute ebenso knapp sein. Die Knappheit ist aber keine existenzielle mehr. Früher war Land zur Subsistanz erforderlich. Alles Lebenswichtige für sich selbst (und eben für den Grundbesitzer) zu produzieren war die dominante Art der Selbsterhaltung. Das ist heute nicht mehr gegeben. An diese Stelle ist tatsächlich Kapital getreten und scheint mir gerade wieder abzutreten.

    4. s.m.langer

      So gesehen ist Holgi selbst auch ein perfektes Beispiel wie Aufmerksamkeit zum relevanten „knappen“ Gut wird. Holgi’s Hörerschaft, also die Aufmerksamkeit die er genießt, ist Teil seines Kapitals. Ein Großteil seines Einkommens stammt von der Hörerschaft, ist also monetarisierte Aufmerksamkeit. Und es ist nicht nur der finanzielle Aspekt. Holgi „verwertet“ die Hörerschaft in seinen Sendungen. Schattenredaktion, Kommentare, Fragen@wrint.de, Buchtipps und generell das gesamte Hörerfeedback was bei Holgi oft zu neuen Geschichten führt.

      Man schaue sich nur mal die ganzen Crowdfundingprojekte/-plattformen an. Wer sammelt denn innerhalb weniger Tage Millionenbeträge ein? Das sind Personen die viel Aufmerksamkeit haben.
      Gibt viele Beispiele wo Menschen mit Aufmerksamkeit einfach nur die Hand auf machen und plötzlich ist Geld da.

      Kapital wird nicht weniger knapp aber wer viel Aufmerksamkeit hat für den wird es immer leichter an Kapital zu gelangen. Es verliert also an Relevanz genauso wie Land an Relevanz verloren hat. Wer genügend Kapital hat der kriegt eben überall Land.

  18. Mario

    Ist heutzutage nicht eine Wohnung auch eine Art von Land?
    Wenn man eine Arbeit sucht und findet, es aber im Umkreis des Arbeitsortes keine (bezahlbare) Wohnung gibt, dann wird das ein existenzielles Problem.

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  19. Saa

    Hey ihr beiden,
    ich wollte kurz was einwerfen, das mir zur Thematik Zukunftsvisionen/Zeitgeist auf der Zunge lag: Holgis Befürchtungen vor einem möglichen Verlust von Einkommen, Interesse oder so durch eine Veränderung des Zeitgeistes haben in meinen Augen zwei Aspekte noch nicht im Blick.
    1. Wir werden mit dir durch die Zeit gehen 🙂 Erstmal abwarten, ob wir uns in Zukunft iwann nicht mehr für Podcasts aka WRINT interessieren. Ich hör seit meiner Kindheit gerne zu. Podcasts sind neben Hörbüchern derzeit ein i-Tüpfelchen in meinem Leben.
    2. Und selbst wenn, warum denkst du, Holgi, dass nicht du selbst neue Formate geil finden wirst und mit diesen arbeiten möchtest? Also du einem neuen Zeitgeist sogar ein Gesicht/eine Stimme verleihen wirst.
    Der Gedanke fehlte mir und wollte den als möglichen Ausblick mit in die Schale werfen.
    Danke für eure Arbeit und eure Bereitschaft, eure Gedanken mit uns zu teilen. Ich freu mich auf die Zukunft mit euch!
    Grüße

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