WR596 Arme Affen

 

wrint_heit_2014_200Diesmal die schlechteste Wrintheit aller Zeiten mit Fragen zu: Geschenken, WGs, Schnittwunden, reichlich doofe Fragen, die wir arrogant ausgelassen haben,  Urinieren in der Dusche, Sinn des Lebens, Webseiten oder Homepages, Kanzlerschaft, Duftwasser, Joghurtbecher, Erinnerungen, Meinungsänderung, Colasucht, Naziwitze, Boulevardpresse, Sex und Liebe bei Männern und Frauen, Ärgernisse, Schimpfen, Kleidung, Älterwerden, Toilettendeckel, Restaurantbewertung, Timelinelesen und der obligatorischen Höflichkeitsfrage von esureL.

78 Gedanken zu „WR596 Arme Affen

  1. Romconstruct

    Danke Alexandra für den Rant über Düfte.

    Ich gehöre auch zu den Leuten die in größeren Kaufhäusern jedes Mal direkt Kopfschmerzen bekommen, weil die Dinger ja immer direkt im Eingangsbereich die Parfümabteilung haben müssen.

    Ebenso geht es mir bei Leuten, ja zumeist eher Frauen, die sich dermaßen eindieseln dass man (also ich) Atemnot bekommt oder dass es Übelkeit hervorruft. Oder auch gerne genommen: Nagellack/-entferner. Meine Freundin geht schon i.d.R. freiwillig auf den Balkon weil sie weiß dass es mich nicht nur stört sondern körperliches Unbehagen auslöst. Auch Parfüms kann ich i.d.R. selbst in kleinsten Mengen nicht ertragen, sehr zum Leidwesen meiner Freundin die einige Düfte gerne mag aber dann genau weiß ich muss eher Abstand halten, selbst wenn diese nur sehr dezent aufgetragen sind.

    Was ich allerdings bei mir kürzlich interessanterweise feststellen konnte ist, dass es vor allem Moschus zu ein scheint und ich auf der anderen Seite aber Patchouli recht gut ertragen kann, weil ich das kaum rieche/wahrnehme. Die meisten in meinem Bekanntenkreis empfinden Moschus eher als sehr angenehm und Patchouli total aggressiv /widerlich. Ich hingegen nehme es kaum wahr. Ist mir aufgefallen beim selber mixen von Bart-Öl. Denn da wollte ich auf keinen Fall ein Fertigprodukt für teures Geld was ich dann eh nicht ertragen kann. Also lieber mal selber ein Bisschen testen. Vanille ist da auch so ein fall für instant Brechreiz. Vanille-Eis/-Schote etc. kein Thema, aber als ätherisches Öl einfach nur gruselig.

    Ebenfalls interessant/seltsam bei mir: Wie auch Alexandra versuche ich i.d.R. Produkte mit irgendwelchen Düften zu vermeiden und es wird schon gerne mal problematisch wenn ich mein Standard-Shampoo gerade nicht bekomme. Was ich dann wieder sehr gut riechen kann sind einige Axe Produkte. Und da werden jetzt womöglich einige mit den Augen rollen weil es ggf. einfach nur billig (Holgi?) riecht. Dabei sind für mich einige wenige Axe Deos und Duschgels (Alaska u. Black) so ziemlich die einzigen „Duftprodukte“ die ich gut haben kann. Und auch in meinem Bekanntenkreis, alle 25-40 also nicht mehr „die Jugend“, kommt der Duft recht gut an bzw. wird allgemein als recht angenehm beschrieben. Daher wundert es mich auch immer mal wieder wenn ich lese/höre dass gerade Axe ja gar nicht gehen würde.

    So haben wir eben alle unsere Macken. Unschön eben nur dass man leider oft durch seine Mitmenschen belästigt wird und kaum mal einer Rücksicht nehmen möchte.

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  2. Moritz Dilger

    Moin,

    Ich sehe mich als Jugendlichen und wir hatten solche „lustigen“ Naziaussagen. So nach dem Motto jetzt Reichsadler, oder wehrmacht denn sowas!
    Ob das witzig ist, sei mal dahin gestellt. Aber es gibt sowas noch.

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    1. Tarifkenner

      Wobei „Reichsadler“ keine Naziaussage ist. So hieß der Vogel schon ein paar Jahrhunderte zuvor.

  3. Emma

    Hey ihr Lieben!

    Wie heißt nochmal das fantastisch zitronige Parfum das Alexandra benutzt und erwähnt hat? Klingt so als ob ich das haben müsste!!!

    Liebe Grüße
    Emma <3

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  4. Donngal

    Sinn des Lebens:
    Allgemein gebe ich euch recht, mein eigener Sinn des Lebens ist es aber, möglichst viel Spass zu haben und mein Leben zu geniessen.

    Webseiten oder Homepages:
    Klar definiert. Eine Homepage ist die Startseite einer Website. Eine Website kann (muss aber nicht) aus mehreren Seiten bestehen. Liegt ein Onepager vor, würde ich soweit gehen zu sagen, dass der Abschnitt, der als erstes zu sehen ist, die Homepage ist.

    Restaurantbewertung:
    Ich sage wenn ein Essen wirklich nicht in Ordnung war, passe meine Ansprüche aber der Gaststätte an, bei einem Dorf-Griechen erwarte ich Berge von Fleisch, aber keine kulinarischen Offenbarungen.
    Wenn ich in einem wirklich ernsthaft teurem Restaurant bin (womöglich mit Stern) würde ich bei „nicht-schmecken“ davon ausgehen, dass ich das Gericht nicht verstehe und wäre wohl zu stolz um das zuzugeben. Aber ich war leider noch nicht oft in so teuren Lokalen. Eigentlich wollte ich nach Holgis Schwärmerei wenn ich in Berlin bin ins Nobelhart und Schmutzig, aber wenn ich im Januar da bin, haben die Urlaub. Naja, mal sehen.

    Timelinelesen:
    Bei mir ist Twitter eigentlich immer nur mal ein Zeitvertreib. Dann scroll ich von oben so weit wie ich komme, oder Lust habe. Und dann wieder länger gar nicht.

    Blogs:
    Ich habe in meinem RSS Reader Blogs und Nachrichtenportale verschiedenster Richtungen und lese auch ziemlich viel davon. Das sind zum Teil Elternblogs, zum Teil Technikblogs, Blogs über Blogs, Blogs wie nerdcore oder kraftfuttermischwerk ausserdem noch fefe. So kommt über den Tag verteilt immer mal wieder input rein und ich verpasse recht wenig, was so passiert. Was mich dann näher interessiert vertiefe ich dann in Zeitschriften und Zeitungen.

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    1. Donngal

      Da fällt mir noch ein zu Restaurantbewertung: Das letzte Mal ernsthaft unzufrieden war ich in einer Hotelbar, die damit warb, dass Sie tolle Cocktails machen, und auch Cocktails die nicht auf der Karte stehen möglich sind (Was für mich eine gute Bar ausmacht). Ich bin nach Feierabend hin, war zwar noch früher Abend aber ich wollte einen Aperitiv trinken.

      Zunächst einmal sass ich einige Zeit verlassen am Tresen, der trotz geöffneter Bar nicht besetzt war, eine Angestellte des Hotels fragte dann irgendwann ob ich etwas trinken möchte. Ich hatte die Karte im Internet gesehen und auch gelesen, dass Getränke die nicht auf der Karte auch geordert werden können. Wörtlich: „Fordern Sie uns heraus! Gerne servieren wir Ihnen Getränke aus Ihren Lieblingszutaten.“

      Entsprechend selbstbewusst orderte ich einen Manhattan, der ja eigentlich ein Klassiker ist. Die Dame sagte mir, dass sie einem Kollegen bescheid geben würde, dass er sich um mich kümmern könnte. Der besagte Kollege kam dann auch, teilte mir mit, dass ein Manhattan nicht möglich sei. (Obwohl selbstverständlich Whisky, Wermut und Bitters vorhanden waren, wie ich sehen konnte). Aber nun gut, ich war nicht gekommen um zu diskutieren und bestellte nach einem Blick in die Karte einen Negroni. Daraufhin verschwand der Barkeeper(?) wieder und kam nach kurzer Zeit wieder um mir meinen Drink zu mixen.
      Die Zutaten wurden nach Augenmass in den Shaker gefüllt und ich glaubte schon an große Routine. Jedoch fing er nicht wie ich erwartet hätte damit an mir meinen Negroni zu rühren sondern schüttelte den Drink. Das Ergebnis landete dann in einem Martiniglas in das zusätzlich noch einige Eiswürfel sowie ein Zitronenstück gegeben wurden. Zum Schluss aufgefüllt mit Soda, servierte er mir das Getränk und entschwand auch sogleich wieder.

      Ich sass also mit meinem handwerklich falsch hergestellten Cocktail alleine an der Bar. Gastgeberqualitäten sehen anders aus. Da gehe ich jedenfalls nicht wieder hin, gab dann auch keinerlei Trinkgeld von mir…

    2. frater mosses zu lobdenberg

      Jaja, das alte Elend mit den Cocktails. Den verpanschten Negroni haste doch hoffentlich nicht bezahlt?

      Wenn mal wieder so ’ne Widerlichkeit wie „Strawberry Marguerita“ auf der Karte steht, frage ich ja gern nach, ob sie das auch in richtig hinkriegen, hier also ohne Erdbeerpampe und mit Salzrand. Manchmal klappt’s.

      Entsprechend lehne ich es auch ab, das Essen „verstehen“ zu müssen, egal, auf welchem Preisniveau. In ein vorgeblich gutes Restaurant gehe ich, um dort gut zu essen, nicht, um eine philosophische These, in drei Kleckse Soße und ein Fischterrinenwürfelchen gegossen, auf einem riesigen Teller zu suchen. Wenn der Koch auf meine Bitte, den glasigen Fisch doch bitte noch fertigzubraten, beleidigt reagiert (schon erlebt), weiss ich, dass dieses Lokal seinen Sinn verfehlt hat.

    3. Eule

      Ich kenne und nutze die Begriffe auch so. Analog auf totes Holz übertragen:

      Homepage = Titelseite
      Webseite = Zeitungsseite
      Website = ganze Zeitung

    4. Leif

      Danke Donngal für die Klärung Homepage vs. Website.
      Genau so ist es und mich wundert, dass die beiden ansonsten sehr belesen und neulandaffinen Protagonisten unseres allseits geliebten und BEliebten Onlineradios das nicht wussten…

  5. Michael

    Das war aus Hörendenperspektive mitnichten die schlechteste Wrintheit aller Zeiten. Es wurde geflucht, geraucht und gesoffen (quasi), es drehte sich um Schattenseiten jedweden Zusammenlebens, und es wurde nie ein Blatt vor den Mund genommen. So lebendig ging es selten zu, vielleicht eben *weil* große Gefühle in Form von Furcht auf der einen und gelöster Stimmung auf der anderen Seite zusammenprallten. Der Gender-Exkurs in der Mitte verlieh dem ganzen eine Tiefe, die wunderbar mit der Fragendenbeschimpfung an anderen Stellen kontrastierte. Ganz großes Ohrenkino. Vielen Dank an euch beide.

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  6. quie7aQu

    WG mit introvertierten Menschen funktioniert auch solange alle relativ introvertiert sind. Wir kochen in meiner WG zwar zum Beispiel relativ oft zusammen, aber ansonsten verbringt jeder seine Zeit in seinem Zimmer.

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  7. Romconstruct

    Hab gerade den Part über Cola gehört und da ist Alexandra glaube ich ein Irrtum unterlaufen.

    1 Liter Cola hat so viele kcal wie 1 Schokoriegel bzw. sogar noch deutlich weniger als Snickers (so ziemlich der ’schlimste‘ Riegel den man so im Supermarkt kaufen kann). Normale Cola hat ~430 kcal auf 1l und ein Snickers über 500 kcal.

    Die Kernaussage stimmt natürlich, aber die Verhältnisse von 1 Glas Cola beim Essen vs. 1 Snickers oder 1 Dessert sind dann doch andere.

    Oder habe ich da was falsch verstanden?

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    1. Tarifkenner

      Die Angabe von über 500 kcal (genau 504 kcal) für Snickers bezieht sich aber auf 100g. Ein normaler Snickers wiegt 57 g und hat somit „nur“ 287 kcal.

    2. Romconstruct

      Ah da war noch mein Denkfehler, danke 🙂

      Ich hatte nur noch Angaben im Kopf als wir mal fürs Trekking rumgerechnet und selber Müsliriegel gebastelt haben. Da war Snickers der einzige Vergleichsriegel dessen kcal man kaum erreichen konnte aufs Gewicht gerechnet. Zumindest gesetzt denn Fall man wollte nicht nur Zucker nehmen ;D

      Okay ist dann natürlich viel Klugscheißerei, aber zumindest ein 0,3er Glas Cola kommt gegen Schokoriegel dennoch besser weg.

      Man sollte aber nicht nur auf die böse Cola und den Alkohol gucken. Viele meinen ja mit Fruchtsäften sei man auf der sichereren Seite. Dabei haben die meisten Fruchtsäfte ähnlich viel oder gar mehr als Cola.

      War bei nem stark übergewichtigen Arbeitskollegen von mir mal der Fall. Er hat etwas weniger gegessen aber vor allem nur noch Wasser getrunken und das brachte Einiges.

    3. Tarifkenner

      „Da war Snickers der einzige Vergleichsriegel dessen kcal man kaum erreichen konnte aufs Gewicht gerechnet. Zumindest gesetzt denn Fall man wollte nicht nur Zucker nehmen ;D“

      Nö. 100 g reiner Zucker haben 400 kcal, also deutlich weniger als 100g Snickers. Fett hat eine ca. doppelt so hohe Energiedichte wie Zucker. DESHALB ist ja auch gerade Snickers so energiereich, weil er neben der fettigen Schokolade auch noch fettige Erdnüsse enthält und nicht so ne leichte Karamellcreme wie etwa Mars. (Wenn schon klugscheißen, dann richtig 😉 )

    4. Romconstruct

      Wir haben in die Riegel sogar extra Macadamis reingepackt, die ja die fettigsten Nüsse sind. Und deutlich mehr Nüsse als in nem Snickers sind. Die Riegel bestanden nur aus Nusspampe und karamelisiertem Zucker. Dennoch kamen wir nicht auf 500kcal bei 100g.

    5. Tarifkenner

      Robert mischt Macadamianüsse (7 kcal/g) und Zucker (4kcal/g) zu einem Müsliriegel zusammen, der weniger als 5 kcal/g enthält. Wie hoch kann also der Anteil der Macadamianüsse am Müsliriegel höchstens gewesen sein? (Aus einem Mathematikbuch der siebten Klasse)

    6. Romconstruct

      🙂

      Vielleicht sollte man bei der Schokoriegel Geschichte auch erwähnen dass da eben auch eine Menge Schoki und dadurch auch ne Menge Fett drin ist. Da habe ich mich insgesamt auch nicht gut ausgedrückt.

      Ich hätte sagen sollen dass wir ganz schön erstaunt waren festzustellen wie ‚fies‘ diverse Schokoriegel doch so sind. Und wenn man einfach mal selber Riegel macht, wobei unsere ja auch eher Müsliriegel waren, dann kommt man erst mal nur schlecht an die Werte der Industrie ran.

      Denn was die neben Nüssen und Zucker reinpacken sind gerne mal Öle und Milchfett usw. Dazu eben auch ordentlich Schokolade, die natürlich auch Fett mitbringt.

      Lange Rede/Diskussion -> kurzer Sinn:
      Weniger Mist futtern/trinken könnte bei vielen zu einem Aha-Erlebnis führen 🙂 Und wenn man sich mal etwas mit der Materie beschäftigt (ich kenne mich da nur minimal aus bei dem was ich halt so mitbekommen habe), kann man durchaus mal überrascht werden.

  8. Anne

    Lustigerweise habe ich meine Recap-Zeiten schon hinter mir, das muss so irgendwann zwischen 2002 und 2006 gewesen sein, als ich mit Hingabe auf „Television Without Pity“ sogar Recaps für Sendungen gelesen habe, die ich gar nicht gucken konnte. Vermutlich ist auch das Internetverhalten viel individueller als man glaubt. Ich klicke zwar viele Beiträge im Feedreader ungelesen weiter bzw. lese nur die Überschriften, dennoch sind Blogs nach wie vor eine meiner Hauptinformationsquellen.

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  9. Franziska

    Ja die Jugend verwendet immer noch Faschisten Witze 😉 wobei eher ab 20+.
    Perfektes Beispiel dazu btw das gecrowdfundete Spiel „Secret Hitler“. Sehr genial! Wir spielen es mit größter Freude und rufen dabei „ICH BIN KEIN FASCHIST“ während wir heimlich Hitler an die Macht bringen.

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  10. iris

    parfüm:
    was ich total abartig finde, ist, wenn ich am wandern bin und dann joggt jemand an mir vorbei und zieht so eine duftwolke hinter sich her. dann frage ich mich, ob die person sich jetzt extra vor dem joggen noch geduscht und parfümiert hat. also lieber würde ich dann den schweiß dieser person (einen natürlichen duft) riechen als diese künstliche wolke.
    für die haare hatte ich übrigens eine weile so einen dreadwachs mit bienenwachs, ohne duftstoffe, mit denen ich mir die trockenen haare (keine dreads) modellieren konnte.

    und dann stört mich das parfüm einer freundin ganz unglaublich. es riecht nach abgestandenem ziegenbock. ich traue mich nicht, es ihr zu sagen.

    blogs:
    blogs lese ich tatsächlich noch gerne, weil sie mir (ich lebe im ausland) auch helfen, die deutsche aktualität aus einer persönlichen perspektive zu verfolgen. und es gibt leute, die echt gut schreiben, nicht nur anke gröner. zum beispiel https://novemberregen.blogger.de oder http://www.herzdamengeschichten.de/

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  11. Been Told

    So schlecht wars doch gar nicht. 😀 War aber lustig, euch mal nicht ganz auf der Höhe zu hören. Das hatte einen eigenen Unterhaltungswert, zusätzlich zum eigentlichen.

    Mein persönliches Highlight: Alex erklärt, dass alle Frauen sind, wie sie, und die anderen sind Glucksen (sp?) und Holger lässt es ihr durchgehen. 😀

    Was ich am lustigsten fand, war Alex (Apostroph s oder s Apostroph?) Reaktion auf die Rentenfrage (die sich anhörte wie ein Riester Vertreter)! Sehr witzig!! 😀

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  12. Wolfgang

    Zum Thema Läden ohne Verpackung: In Berlin gibt es den
    Laden “ Original unverpackt“ die waren meines Wissens nach die ersten in Deutschlamd.
    @ holgi: vielleicht wäre die Gründerin, Milena Glimbowski oder so ähnlich mal ne interessante Gesprächspartnerin für dich. Die richtigen Fragen hast du ja schon. ?

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    1. Gebinsel

      Also ich persönliche hoffe ja, dass da einmal im Monat der Gurkenlaster kommt und die Tanks im Keller befüllt. 🙂

  13. Stefan

    Man schließt den Klodeckel, wenn man nicht möchte, das beim Spülen die Aerosole durch den ganzen Raum fliegen. Vorausgesetzt man stört sich daran.

    Oder weil er halt da ist – und man sich denkt: „Wenn der Klodeckel schon mal existiert, dann muss ich ihn auch benutzen.“

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  14. LB

    Es gibt bei DM ein geruchloses Duschgel im handlichen 0.5l Kanister. Eigentlich soll man Gestank, Glitzer und andere Merkwürdigkeiten dazu kaufen und dann nach eigenem gusto mischen. Muss man aber nicht und hat dann ein geruchloses Duschgel.

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  15. Karsten

    Also ich weiß nicht, was ihr habt. Fand es diesmal wirklich gut. Und Alexandras Darlegungen bzgl Genderkram und die darauf folgenden Überlegungen fand ich extrem gut. Ziemlich gut auf den Punkt gebracht. Kurzer persönlicher Schwank: ich weiß nicht wie oft meine Mutter mir in meinen Teens gesagt hat, ich solle bloß nichts mit nem Mädchen anfangen ohne Beziehung. Sie hatte Angst vor dem Rufverlust der betreffenden.
    Die Leier gibt’s also auf beiden Seiten, wobei es scheinbar wesentlich häufiger Mütter als Väter sind von denen man sowas hört.
    Wie auch immer, ich fands damals schon ziemlich prüde, war aber nicht in der Lage es sinnvoll zu begründen.

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  16. björn

    Alte Leute tragen gerne beige, weil Sie langsam verschwinden. Der in beige oder sandfarben Gekleidete ist mit sich im Reinen und fühlt sich keiner Bewegung zugehörig. Soi scheidet das Hipster-Holzfällerhemd oder die Jeans der Arbeiterklasse aus. Vermutlich haben Sie einfach erkannt, dass es im Leben eher nicht um Mode geht.

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  17. Tarifkenner

    Holger erzählte eindrucksvoll von den Geruchsbelästigungen durch Weichspüler in Kombination mit Schweiß und/oder Deo. Ich finde, dass Weichspüler schon für sich genommen furchtbar riecht. Junge Menschen die nach Weichspüler riechen, offenbaren damit meistens auch, dass sie noch von Mutter waschen lassen. Wer dann selber wäscht, verzichtet eher auf Weichspüler. (Das Zeug belastet stark die Gewässer und ich weiß auch gar nicht, warum jemand das Bedürfnis hat, seine Wäsche weicher zu machen.) Waschpulver ohne Parfüm und überhaupt mit einem ökologisch sinnvollen Reduktionismus gibt es bei http://www.waschkampagne.de

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    1. Eule

      Am besten finde ich an dem Artikel (übrigens von einem augenscheinlich Deutschen geschrieben) die Kommentare, in denen die Leute von dem ganzen Kram komplett unironisch begeistert sind. 😀

  18. Katrin

    einen ganz interessanten Text zu Frage nach der Bindung und dem Sex hat Theresa Bäuerlein bei piqd gefunden: https://www.piqd.de/love/i-always-want-to-date-people-i-have-sex-with-even-if-i-hate-them
    Der Text geht der Frage nach, ob man sein Gehirn Bio-hacken kann, um sich eben nicht gleich so hingezogen fühlen zu müssen, nur wegen dem bisschen Sex.
    Es werden wissenschaftliche Studien und Erkenntnise herangezogen und handfeste Tricks gegeben, wie man das Problem vermeiden kann: Nicht in die Augen schauen, nicht küssen, nicht an die Nippel gehen und eventuell (bei Männern) betrunken sein oder andere Drogen konsumieren, die auf den Dopaminhaushalt wirken.
    ich bin mir unsicher, inwiefern diese Methoden wirklich funktionieren und ob ich sie persönlich brauche, aber offenbar ist die Debatte um die Trennung von Sex und Liebe/Bindung sehr weit verbreitet. vielleicht hilft es auch dabei, Beziehungen nicht monogamer Art zu führen…

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    1. Matthias

      Hallo!
      Entschuldigung, aber wer sein Gehirn bio-hacken muss um Sex zu haben, sollte vielleicht doch lieber was mit einer Wühlmaus anfangen. Ich führe seit vielen Jahren eine offene Beziehung und allein dieser Umstand sorgt für eine sehr starke Fokussierung auf die Themen: Liebe, Sexualität, Bindungen beim Sex etc. Vor allem wird die Selbstverständlichkeit der eigenen Beziehung in positivem Sinne ständig hinterfragt. Sie plätschert sozusagen nicht dahin, sondern wird aktiv bearbeitet.

      Mit diesen Worten wollte ich weder jemanden persönlich angreifen noch mit einer Wühlmaus verkuppeln.

      Gruß Matthias

  19. Robert

    Zum Thema Meinungsänderung.

    Bis vor einem halben Jahr war ich im Grunde ein Gegner von Waffen in privatem Besitz, obwohl ich ein gewisses Interesse an Waffentechnik nicht verhehlen konnte.Jedenfalls dachte ich, warum verdammt nochmal braucht jemand zuhause scharfe Waffen, das ist doch viel zu gefährlich!
    Anfang dieses Jahres war ich dann auf einem Schießstand und hielt zum ersten Mal in meinem Leben eine echte Waffe in der Hand. Da einem niemals eine geladene Waffe in die Hand gegeben wird musste ich nach einer Einweisung den Revolver selber laden, mir sind vor lauter Zittern fast die Patronen aus der Hand gefallen…und dann…25 Meter Entfernung…6 Schuss aus einer .38 Spezial S&W …äh…
    aha…achso…hmm…na ja, die Scheibe hab ich getroffen, aber sehr weit gestreut! Und mir wurde schlagartig bewusst, dass das definitiv nicht so ist wie im Film, also GAR NICHT!

    Schießen ist ein unfassbar anspruchsvoller Sport, es gibt unglaublich viele Parameter die zu beachten und abzugleichen sind, ansonsten trifft man halt wirklich nichts!
    Das schöne ist, in den zwei Stunden in denen trainiert wird kann ich komplett abschalten, denn man fokussiert sich ausschließlich auf das Treffen des Ziels.

    Im März nächsten Jahres bekomme ich dann meine erste eigene Waffe, denn die Auflagen sind schon relativ streng.
    Meine Meinung zum legalen Waffenbesitz hat sich natürlich vollumfänglich geändert, und zwar nicht automatisch weil ich jetzt Sportschütze bin, sondern alleine aus dem Grund weil ich mich schlicht und ergreifend mit der Materie befasse.
    Wenn man sich die Statistiken durchliest in denen es um Missbrauch von legal erworbenen Schusswaffen dreht, merkt man schnell dass es da kein Problem gibt.
    Kriminelle oder Terroristen verwenden keine registrierten Waffen! Diese werden ohne großen Aufwand auf dem Schwarzmarkt beschafft, siehe Amoklauf in München.
    Noch schärfere Waffengesetze bringen halt nix, also NULL! Ich mein es ist auch verboten in ner Ortschaft schneller als 50 zu fahren und die Leute machen es trotzdem.
    In Deutschland besitzen ca. 1,3 Millionen Menschen über 5 Millionen Waffen, sie werden unangekündigt zuhause kontrolliert, müssen eine staatlich anerkannte Waffensachkundeprüfung absolvieren, mindestens 18 mal im Jahr am Training teilnehmen, müssen Zuverlässig sein, also angesoffen Autofahren und die Waffen sind weg usw.- keine Gruppe wird in Deutschland so umfassend und genau kontrolliert wie legale Waffenbesitzer.

    Ach ja, die Zahl der NICHT registrierten Waffen in Deutschland liegt bei geschätzten 20 Millionen….

    Also ich hab meine Meinung ob neuer Erkenntnisse geändert, allerdings wird die Waffendebatte IMMER emotional geführt und NIE sachkundig.

    Antworten
    1. Tarifkenner

      „Wenn man sich die Statistiken durchliest in denen es um Missbrauch von legal erworbenen Schusswaffen dreht, merkt man schnell dass es da kein Problem gibt.“ Was sagt die Statistik denn aus? Mir würden die Opfer der Amokläufe von Erfurt, Lörrach und Winnenden durchaus reichen, um ein Problem zu diagnostizieren.

    2. Jaschik

      Dann müsstest du mir auch die Frage beantworten können, warum du eine Waffe daheim brauchst. Dass der Sport Spaß macht kann ich nachvollziehen, war noch GWDL beim Bund und Verwandtschaftsteile schießen mit Bogen. Diverse anderen Sportarten haben ihr Gerät nur vor Ort oder den reservierten Plätzen (Rudern, Volleyball, Reiten, Motorsport)

  20. Tarifkenner

    Kanzlerschaft: Wer ist eigentlich Bernd Lücke? Ist das der ehemalige AfD- und jetzige ALFA-Chef Bernd Lucke gewürzt mit einer Prise von Björn Höcke?

    Antworten
    1. Robert

      @ Tarifkunden
      Irgendwie ist Antwortsystem seltsam…na ja…

      Nochmal zum legalen Waffenbesitz:

      Ausgewiesen wurden in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 5 990 679 Straftaten. Ihr zufolge sank die Zahl der „Straftaten gegen das Waffengesetz“ um 8,5 % von 37 655 im Jahr 2010 auf 34 464 im Jahr 2011. Die Aufklärungsquote lag 2011 bei 93,7%. In dieser Zahl sind alle Straftaten gegen das Waffengesetz enthalten, vor allem illegaler Waffenbesitz oder in seltenen Fällen Diebstahl von legal besessenen Waffen.
      .
      Der seit 2003 rückläufige Trend bei der Verwendung von Schußwaffen setzte sich 2011 fort. Die Zahl der Fälle, in denen mit einer Schußwaffe gedroht wurde, sank im Jahr 2011 um 7,7% auf 6113. In 5597 Fällen wurde mit der Waffe geschossen (2010: 5553). Bei gefährlicher und schwerer Körperverletzung nahm die Zahl der Fälle, in denen geschossen wurde, gegenüber dem Vorjahr um 1,7% auf 947 Fälle zu, bei Raubüberfällen um 1,9% auf 163 Fälle. Die Zahl der Raubüberfälle, bei denen mit einer Schußwaffe gedroht wurde, nahm hingegen gegenüber dem Vorjahr um 7,5% auf 3488 Fälle ab.

      Für den legalen Schußwaffenbesitz relevant ist hauptsächlich die Zahl des „einfachen Diebstahls von Schußwaffen“. Sie sank um 26,3% auf 236 Fälle. Insgesamt wurden 1 290 502 einfache Diebstähle erfaßt. Von insgesamt 1 113 279 Diebstähle unter erschwerten Umständen betrafen 559 Schußwaffen. Insgesamt wurden unter 2 403 781 Diebstählen 795 Fälle mit Waffenbezug erfaßt.
      Die Zahl der Straftaten gegen das Sprengstoffgesetz wird mit 3652 angegeben, registriert wurden ferner 569 Straftaten gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz.

      Die Kriminalstatistik zeigt deutlich, daß der legale Schußwaffenbesitz keine Gefahr für die Innere Sicherheit darstellt. Die Gesamtzahl der Straftaten gegen das Waffengesetz macht 0,575% der Straftaten aus. Dies betrifft Verstöße gegen das Gesetz, also illegalen Besitz oder unrechtmäßge Verwendung, nicht aber die gesetzestreuen Legalwaffenbesitzer. Der Diebstahl (legaler) Schußwaffen macht ganze 0,01327% aller registrierter Straftaten aus. 5,7 Millionen registrierten, legalen Schußwaffen in Deutschland stehen 795 Diebstähle gegenüber. Das ist für die Argumentation von Bedeutung, nach der legale Waffen die Sicherheit bedrohen, weil sie gestohlen werden könnten.
      Der – per se illegale – Mißbrauch von illegal besessenenen oder illegal verwendeten legalen Schußwaffen beträgt zusammen 0,1% der Straftaten.

      Natürlich ist eine Schusswaffe effektiver als ne Axt, wer wollte was anderes behaupten?
      Ok, der LKW in Nizza ruft hoffentlich keine Nachahmer auf den Plan!

      Aber nochmal: Es IST schon verboten Waffen illegal zu besitzen, Mord bekannterweise auch, und trotzdem wird jemand der eine Tat plant sich eine Waffe besorgen können! Ich komme mir schon fast ein wenig blöd vor, aber ich muss es wiederholen: Kriminelle (das sind auch Amokläufer) halten sich nicht an Gesetze, egal wie scharf sie sind und diese Leute werden sich Waffen besorgen…so oder so!

      Und du hast es ja selber schon gesagt, du kennst dich nicht so gut mit Kaliber usw. aus, und genau da liegt das Problem, diese Diskussion wird IMMER emotional geführ und niemals faktenbasiert, leider!

      Sogar die Gewerkschaft der Polizei, sowie die jedes Jahr erscheinende Kriminalstatistik Stufen die Legalwaffen als nicht relevante Gefahr ein. Es ist halt nunmal so! Die Zahlen sind ja öffentlich zugänglich.

      Wenn morgen alle legalen Waffen in Deutschland eingezogen werden, glaubst du ernsthaft man würde auch nur einen Amoklauf verhindern?

      In vielen europäischen Ländern sind Waffen ab 18 Jahren frei verkäuflich, übrigens auch in Österreich, hier kann sich jeder eine Schrotflinte kaufen. Aber irgendwie ist bis jetzt nix passiert, oder in der
      Tschechei, äußerst liberales Waffengesetz, nix passiert.
      Amokläufe sind ein gesellschaftliches Problem an dem wir alle mitarbeiten müssen, vor allem an den Schulen, was ist da bis jetzt passiert? Gar nichts!
      Aber nach jedem Amoklauf wurde bis jetzt das Waffengesetz verschärft, und Ottonormalverbraucher sagt sich: Ach ja, Waffengesetze verschärfen ist immer gut. –

      Haben/hätten sie München verhindert? Nizza (85 Tote) usw. Nein! Das sind Fakten, die interessieren nur niemanden bei dieser Thematik…

    2. Tarifkenner

      Vielen Dank für das viele statistische Material. So ganz hat es mich ehrlich gesagt nicht davon überzeugt, dass es beim „Missbrauch von legal erworbenen Schusswaffen (…) kein Problem gibt“. Dass unter der Masse von Fahrrad- und Kaugummidiebstählen der Diebstahl legaler Waffen einen verschwindend geringen Prozentsatz einnimmt, beruhigt mich jedenfalls nicht sonderlich, weil ein einziger Diebstahl (Winnenden) oder einem einziger Missbrauch (Erfurt, Lörrach) von Legalwaffen gleich ca. zwanzig Todesopfer fordern kann. Und da die Wahrscheinlichkeit, ermordet zu werden in D glücklicherweise sehr gering ist und es noch viel unwahrscheinlicher ist, Opfer eines Mordes zu werden, die weder Beziehungs- noch „Milieu“-Straftat ist, sind DIESE Todesopfer dann doch nicht zu vernachlässigen.

  21. Tarifkenner

    Heiteres Schimpfen im Straßenverkehr hab ich vor Jahrzehnten erlebt. Ein Opa, ein Schulkind und ein junger Mann stehen an einer roten Fußgängerampel. Der junge Mann geht über die Straße. Der Opa schimpft: „Hier steht ein Kind und Du gehst bei rot über die Ampel, du NASENBÄR.“

    Antworten
    1. Robert

      @Tarifkenner

      bevor ich mich mit dem Thema befasst habe, habe ich haargenau die gleiche Aussage getätigt wie Du.
      Also wie könnte man solche Amokläufe verhindern? Legale Waffen zu verbieten bring ja definitiv nichts, wie diverse Beispiele zeigen. Also wie?

      In GB wurden nach einem Amoklauf 2006 alle Schusswaffen in privater Hand verboten,das Ergebnis war ein signifikanter Anstieg der Delikte mit Schusswaffen.

      Waffengegner fordern ja vehement ein verbot von Schusswaffen, gut, wie soll das aussehen? Also Biathlon wird verboten, sportliches schießen überhaupt?
      Wie kann man glauben dass es irgendwas bringt wenn man Legal-Waffen verbietet? Nochmal, wer eine Waffe, für welche Zwecke auch immer möchte, bekommt diese innerhalb von 24 Stunden!
      Legale Waffenbesitzer werden überprüft, müssen schwere Tresore kaufen, Prüfungen ablegen, in einem Verein eingeschrieben sein und auch daran teilnehmen, sie werden zuhause kontrolliert….so schwer ist das doch nicht zu begreifen! Nur weil die legalen Waffenbesitzer greifbar sind soll man sie bestrafen obwohl es nix bringt? Und die illegalen Käufe gehen munter weiter….

      Manchmal habe ich den Eindruck als stehe hinter der Forderung des Waffenverbots der Gegner der heimliche Wunsch oder Glauben dass dann alle Waffen der Welt verschwinden würden ?

      Aber Waffen gibt es nun mal, ebenso Messer, Beile, Kettensägen, Autos, LKWs, Flugzeuge….

      Also wie sieht dein Lösungsvorschlag aus?

    2. Robert

      Die Tat in Winnenden wurde wie du schon erwähntest mit der Sportwaffe des Vaters des Täters begangen. Dieser hatte diese einfach im Schrank aufbewahrt, wohl sogar zusammen mit der Munition.
      Man findet als normal denkender Mensch keine Worte für soviel Verantwortungslosigkeit!
      Einer der Väter eines Opfers hat auch einen Verein gegründet der das Verbot von Grosskaliberwaffen für Sportschützen fordert, was ich absolut verstehen kann!
      Ich habe selber drei Kinder und verstehe den Vater und die Forderung zu 100%.
      Bringen würde sie aber gar nichts, denn da ist ja noch das Kleinkaliber, das viele ob der netten Bezeichnung irgendwie für ungefährlich halten.
      Kleinkaliber ist absolut tödlich, Auftragskiller der Mafia und des Geheimdienstes verwenden es weil es viel leiser ist, fast keinen Rückschlag hat und viel schlimmere Wundkanäle verursacht als Grosskalibergeschosse.

      Außerdem glaube ich nicht, dass der Junge der die Tat in Winnenden begangen hat, von dieser abgelassen hätte wäre keine eigene Waffe im Haus gewesen. Untersuchungen belegen, dass Amokläufe immer sehr gut geplant und vorbereitet werden, of sogar über Jahre!
      In München war dies ebenso.

      Egal ob Schusswaffe, Messer, Axt, Auto usw. das Problem ist IMMER hinter dem Objekt der Wahl, und das kann eben alles sein.
      Seit ich mit Waffen zutun habe und damit umgehe habe ich eine völlig entspannte Einstellung dazu, ist halt ein Gerät um Löcher in Scheiben zu schießen, und das möglichst genau! Der Gedanke eine Waffe auf einen Menschen zu richten, noch gar nicht mal schießen, alleine der Gedanke ich müsste mich damit zu Wehr setzen oder drohen verursacht Schweißausbrüche bei mir! Das will man nicht!!!
      Ich betreibe ein großes Cafe-Bistro und wohne gleich nebenan, als vor einigen Monaten jemand nachts ums Haus schlich rief ich die Polizei, ich würde mich NIEMALS mit der Waffe in so eine Situation begeben…
      Versteh nicht nicht falsch, ich finds echt geil mit ner Schrotflinte zu ballern, so ein Gerät zu beherrschen ist echt toll. Aber eben NUR auf dem Schießstand!

    3. Tarifkenner

      Ich finde an Deiner Argumentation grundsätzlich problematisch, dass Du aus der unbezweifelbaren Tatsache, dass eine Verschärfung des Waffenrechts keine hundertprozentige Sicherheit gegen Amokläufe bietet, folgerst, dass die Maßnahme „gar nichts bringen“ würde. Klar kann man mit einem Beil, zwei Messern und drei Molotowcocktails einen Amoklauf begehen, das wissen wir spätestens seit dem Ansbacher Amoklauf von 2009. Doch dass in Ansbach kein Mensch starb, 2 Menschen schwer und 7 Menschen leicht verletzt wurden, dagegen beim Amoklauf von Winnenden 15 Menschen (ohne den Täter) ermordet und 13 zum Teil schwerverletzt wurden, ist doch vermutlich kein Zufall, sondern auch auf die Wahl der Waffen zurückzuführen.
      Mit Klein-/Großkaliber kenne ich mich nicht genug aus. Aber ist denn meine Vermutung richtig, dass Kleinkaliberwaffen seltener als Großkaliberwaffen bei Amokläufen eingesetzt werden? Und womit hängt das zusammen? Kann man den Schießsport nicht auch mit Waffen ausüben, mit denen man Menschen nur sehr schwer töten kann? (An näheren Angaben zu der Statistik über die missbrauchten legalen Waffen hätte ich nach wie vor Interesse.)

  22. Robert

    @Tarifkenner

    bevor ich mich mit dem Thema befasst habe, habe ich haargenau die gleiche Aussage getätigt wie Du.
    Also wie könnte man solche Amokläufe verhindern? Legale Waffen zu verbieten bring ja definitiv nichts, wie diverse Beispiele zeigen. Also wie?

    In GB wurden nach einem Amoklauf 2006 alle Schusswaffen in privater Hand verboten,das Ergebnis war ein signifikanter Anstieg der Delikte mit Schusswaffen.

    Waffengegner fordern ja vehement ein verbot von Schusswaffen, gut, wie soll das aussehen? Also Biathlon wird verboten, sportliches schießen überhaupt?
    Wie kann man glauben dass es irgendwas bringt wenn man Legal-Waffen verbietet? Nochmal, wer eine Waffe, für welche Zwecke auch immer möchte, bekommt diese innerhalb von 24 Stunden!
    Legale Waffenbesitzer werden überprüft, müssen schwere Tresore kaufen, Prüfungen ablegen, in einem Verein eingeschrieben sein und auch daran teilnehmen, sie werden zuhause kontrolliert….so schwer ist das doch nicht zu begreifen! Nur weil die legalen Waffenbesitzer greifbar sind soll man sie bestrafen obwohl es nix bringt? Und die illegalen Käufe gehen munter weiter….

    Manchmal habe ich den Eindruck als stehe hinter der Forderung des Waffenverbots der Gegner der heimliche Wunsch oder Glauben dass dann alle Waffen der Welt verschwinden würden ?

    Aber Waffen gibt es nun mal, ebenso Messer, Beile, Kettensägen, Autos, LKWs, Flugzeuge….

    Also wie sieht dein Lösungsvorschlag aus?

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    1. Tarifkenner

      Ich hab da keinen ausformulierten Gesetzesvorschlag in der Schublade, sondern wollte mit der Betrachtung der Wirklichkeit beginnen. Du argumentiertest mit Statistiken, in denen es um den Missbrauch von legal erworbenen Schusswaffen geht, und die belegen, dass es „da kein Problem gibt.” Ich habe das Argument schon häufiger gehört und mich immer gewundert: Denn so viele Schusswaffen-Opfer gibt es ja in Deutschland nicht, als dass die Opfer der drei von mir genannten Amokläufe eine vernachlässigbare Größe wären. Ich habe dann – allerdings auch unbelegt – von einem Befürworter schärferer Waffengesetze gehört, dass in diesen Statistiken die Opfer von Winnenden als Opfer *il*legaler Waffen geführt werden, weil die Waffe dem Vater des Täters gehörte. In dem Moment, in dem der Täter dem Vater dessen legale Waffe entwendete, sei sie illegal geworden. Sollte das stimmen, würde ich das schon für einen statistischen Taschenspielertrick halten. Aber wie gesagt: Ich habe solche Statistiken nie gesehen und hätte von Dir gerne Genaueres zu ihnen erfahren.

      Unabhängig von dieser Statistik glaube ich auch nicht, dass die blutigen Kämpfe zwischen verfeindeten Mafiaclans zum Erliegen kommen, wenn das Waffenrecht verschärft wird. Aber dieses Argument übersieht, dass es für den rechtstreuen Bürger in Deutschland auch erfreulich unwahrscheinlich ist, Opfer des bewaffneten Drogenkriegs zu werden. Die meisten der im internationalen Vergleich wenigen Morde in Deutschland sind ohnehin Beziehungstaten. Auch da wird der durchgeknallte Mann, der die ihn verlassende Frau lieber ermordet, als dass er sie gehen lässt, irgendeine Alternativmethode zur Schusswaffe finden.

      Als völlig Unbeteiligter „einfach so“ erschossen zu werden, ist in Deutschland extrem unwahrscheinlich. Und in dieser Fallgruppe – so vermute ich – stellen Amokopfer schon eine bedeutende Gruppe dar.

  23. Phil

    Ich war ebenfalls bestens unterhalten von eurem „rage mode“. Quasi „Joghurt räudig“ in Audioform. Ab und zu darf das ruhig mal sein, is ja schließlich die Wrintheit und kein Gefälligkeitsjournalismus hier! Pah! Hätte zum krönenden Abschluss noch ein Kinski-O-Ton á la „eine Bande von Idioten!“ reingepasst.

    LG Phil

    Antworten
  24. M Punkt

    Also eigentlich finde ich die Sendung wirklich gut. Eure Genervtheit sorgt dafür, dass Ihr an manchen stellen erfrischend direkt seid.

    Zwei Anmerkungen noch zu Fragen:

    – Es gibt auch Joghurtbecher mit „löffelfreundlichem Boden“. Ein Grund für die verbreitetere Bodenform ist, dass der Gesetzgeber eine Wölbung von einem gewissen Maximalvolumen(-anteil) aus Stabilitätsgründen erlaubt und der Abfüller das ausnutzt um Produktmenge und Bechermaterial zu sparen (sieht mehr aus) – so erklärte es mir jedenfalls mal jemand, der solche Becher konstruiert. Geringere Produktionskosten für die Becher spielen wohl auch eine Rolle.

    – Wenn ein Kunde sich in einem Ladengeschäft unhöflich gegenüber dem Personal verhält, dann ist das aus meiner Sicht nochmal schlimmer als in anderen Situationen. Denn als Angestellter kann man sich ja nicht einfach so Luft machen und losschimpfen. Man ist ja Repräsentant des Unternehmens.

    Wenn mich jemand rhetorische fragen würde „Ich darf ja mal schauen, gell?“ würde ich mit einem deutlichem „Ähm… ähm…??“ und entsprechende Blicke ausdrücken, wie irritiert ich über eine solche Dreistigkeit bin.

    Antworten
  25. Tarifkenner

    Liebe Alexandra Tobor,
    ich hätte eine Frage zu der von Ihnen beschriebenen Situation, in der der Kunde Ihnen über die Schulter in den Computer schaut. Macht er das einfach so oder erst dann, wenn Sie auf seine Frage à la „Können Sie mir dieses neue tolle Buch besorgen, von dem überall die Rede ist, der Titel ist irgendwas mit Minigolf?“ hin den Computer befragen? In dieser Situation kann es nämlich durchaus die Suche erleichtern, wenn der Kunde zusammen mit der Buchhändlerin in den Computer guckt. Denn wenn der Kunde die angezeigten Titel sieht, die „Minigolf“ enthalten, kann bei ihm der Groschen fallen: „Genau, ‚Minigolf paradiso‘ meine ich.“ Ich bin als Kunde in solchen Situationen schon von Buchhändlerinnen explizit aufgefordert worden, mit in den Computer zu schauen. und habe es danach – ich gestehe es – bei anderen Buchhändlerinnen auch schon ungefragt getan. Allerdings habe ich dafür keine Tresen überwunden, sondern das nur in Fällen gemacht, in denen die Terminals kundeneinsichtig konzeptioniert waren.
    Hätten Sie in der Person der Buchhändlerin mein Verhalten als grenzverletzend empfunden?

    Antworten
  26. kapito

    Hi, ich möchte bitte höflich das Schimpfwort „Spacko“ als Alternative zu „Spasti“ vorschlagen.
    Beste Grüße und vielen Dank

    Antworten
  27. Been Told

    Übrigens, ich finde riechende Weichspühler ziemlich gut. 🙂
    Und auch wenn Frauen etwas mehr Parfum tragen, gefällt mir das auch. Ich finde das angenehm. Bin ich da tatsächlich alleine?

    Antworten
  28. Peter

    Zum privaten Vorsorgen für die Rente:

    Das ist ziemlicher Quatsch, da bei volkswirtschaftlich relevanten Abschlüssen solcher Verträge (Riester u.ä.) für aktuelle Ausgaben weniger Geld bei Privatleuten vorhanden ist, und somit die Wirtschaft weniger wächst. Das staatliche Rentenmodell ist tatsächlich wesentlich robuster und zukunftsfähiger.

    Gut diskutiert wird das von Gerd Bosbach (http://www.luegen-mit-zahlen.de/gerd-bosbach), in der Anstalt vom 11. März 2014 (https://www.youtube.com/watch?v=riKglw7Rzqg) und auch von Heiner Flassbeck ( kostenpflichtig, daher leider nicht sinnvoll verlinkbar).

    Ist natürlich blöd für alle, die sich schon vor Jahren eine Privatrente haben andrehen lassen, viel Geld bezahlt haben (von dem sie wahrscheinlich nicht so viel wie erwartet zurückbekommen) und dafür wohl noch weniger gesetzliche Rente bekommen.

    Antworten
  29. Anne

    Zu der Restaurantsache bin ich prinzipiell bei Holgi: Service ist mir da viel wichtiger. Wenn ich einmal irgendwo nicht so gut esse, aber der Service nett ist und das Ambiente ansonsten stimmt, dann komme ich eventuell auch wieder. Wenn ich gut esse, der Service aber ätzend ist, ist die Chance des nochmaligen Besuchs deutlich geringer.

    Es gibt eben auch immer Restaurants, die bestimmte Sachen gut können und andere nicht so gut. In Düsseldorf wohnten wir fast direkt gegenüber von seinem angesagten Restaurant, wo man die Speisen auf der normalen Karte besser alle ignorierte und nur von der Tageskarte aß. Vor allem aber konnten sie wirklich extrem gute Nachtische. In Essen waren wir bei einem Diner, die okaye Burger und die geilsten Milchshakes machen, aber halt wirklich kein Steak können. Wir mussten das zwei Mal zurückgehen lassen, der Service war aber sehr nett, locker und sichtlich bemüht und so würden wir auch wieder hingehen, nur halt kein Steak bestellen.

    Restaurantbetreibern zufolge soll man ja immer sagen, wenn irgendwas nicht passt, weil sie nur so eine Chance haben, es zu ändern. Wenn alle immer „Super!“ sagen, aber dann nicht wiederkommen, ist das eben schlechter, als wenn rumgekrittelt wird, aber der Gast dem Laden auch eine zweite Chance gibt. Ich finde das aber auch sehr unangenehm und mache das nur in Ausnahmefällen, wenn also wirklich etwas gar nicht geht oder das Gericht nicht so ist, wie es beschrieben wurde.

    Antworten
  30. Leif

    Dinge, die mich zum Ausrasten bringen:
    •Ich komme gerade nach Hause und meine Frau begrüßt mich mit „Mähst du noch den Rasen?“
    •Ich stoße mir den Kopf. (Meistens knallen dann irgendwelche Fenster und Türen
    •Es geht handwerklich etwas schief. (Schraube bricht ab, Holz bricht beim Bohren, neues Regal bekommt Kratzer, weil ich zu doof bin, aufzupassen. Da hallt dann auch schon mal ein gellender Schrei oder ein stimmüberschlagendes Brüllen durch die Siedlung! -Danach ist dann auch wieder gut.

    Restaurantkritik:
    Traue ich mich im Falle von miesem Service meistens nicht so richtig. Aber nicht, weil ich Angst habe, dass ich in eine Diskussion falle, sondern weil ich selbst im Service arbeite und unsere Betriebsstruktur leider manchmal dazu führt, dass ich unnötig gestresst Kunden bedienen muss und dann selbst manchmal unfreundlich wirke. Das ist mir im Nachgang IMMER unangenehm, aber im Moment des Passierens rege ich mich innerlich darüber auf, dass mein Chef, der selbst den Spruch „Kunde = König“ -zumindest theoretisch- pflegt, seine Mitarbeiter in unnötige Situationen manövriert, die langfristig (und ich bin seit 8 Jahren im Betrieb) zu Frust führen.

    Oder anders gesagt: Eine Beschwerde im Restaurant trifft je nach Thema mit hoher Wahrscheinlichkeit den falschen und diesem unterstelle ich wie mir selbst ungenügende Professionalität, so dass der Beschwerdeempfänger sich persönlich angegriffen fühlen könnte und das möchte ich auf keinen Fall. Mir ist immer bewusst, dass die meisten Kunden „freiwillig“ in diesem Geschäft/Restaurant sind, Der Servicemensch aber dort arbeitet und deshalb damit umgehen MUSS. Und ich fühle mich selbst auch schnell unfair behandelt, wenn ich mir Schelte für anderer Leute Fehler abholen muss. Ich bin da selbst nicht Profi genug. Als Kunde regele ich das über das Trinkgeld. Wenn etwas nicht stimmt, zahle ich passend.

    Wenn etwas am Essen selbst nicht ok ist, sage ich das aber, denn dann ist klar, dass der Koch das versaut hat. Da beschwere ich mich über Krabbeltiere im Cocktail, kalte Nudeln, nach Fisch schmeckendes Gemüse, zähes Fleisch oder ne schwarze Pizza und erwarte natürlich Ersatz. (alles so schon gehabt)

    Für Alexandra:
    Wie gehe ich mit aufdringlichen Kunden um?
    Wie gesagt, ich habe selbst Kundenkontakt am Counter und mitunter treten auch bei uns Kunden hinter den Tresenbereich. Bei Kindern und Hunden sage ich immer „Wer hier hinter steht, muss auch arbeiten. Holst du mir mal schnell 4 Kartons Kopierpapier?“ -Das kapieren dann auch die lockersten Eltern/Tierhalter und pfeifen ihre Schützlinge instantan zurück. (Wobei ich mich über Tierkontakt immer freue…)

    Bei Erwachsenen hatte ich gerade diese Woche den Fall. Ein Kunde fühlte sich berufen, mir zu folgen, da ich im hinteren Bereich ein Telefon von ihm am Strom anschloss, um Einstellungen vorzunehmen. Ich sagte ihm dann knapp „Geben Sie mir eine Minute, ich bin gleich wieder bei Ihnen“. Der Kunde entschuldigte sich sofort und meinte, er wollte gern zusehen um zu lernen. Ich erklärte ihm im Nachhinein natürlich mein Vorgehen an seinem Gerät.

    Eine wirkungsvolle und deutliche Aussage zum Kunden ist „Auf dem Bildschirm sind betriebsinterne Infos, ich drucke ihnen gleich alle Infos aus, dann können Sie sie auch mitnehmen“ -Damit verweise ich höflich aber bestimmt und wohl begründet auf den Verkaufsraum.

    Antworten
    1. Anne

      Kritik am Service nicht zu äußern, weil vielleicht die Betriebsstruktur zu den Problemen geführt hat, macht ja im Zweifelsfall, dass es sich nie bessert. Wenn jemand halbwegs professionell ist, kann er entweder damit umgehen oder er kann dir erklären, warum etwas schiefgegangen ist.

      Einfachstes Beispiel: Man beschwert sich, weil man zu lange auf ein Getränk warten musste. Da erwarte ich entweder, dass man zugibt, es vergessen zu haben (passiert, kein Ding) oder man weist zum Beispiel darauf hin, dass an diesem Abend besonders viel los ist, das Personal knapp, gerade neues Personal im Einsatz ist, etc.

      Allerdings gebe ich zu, ich versuche mich immer höflich, mit Respekt und verständnisvoll zu äußern und erwarte dann eben, dass mein Gegenüber das versteht und mir ehrlich antwortet. Es gibt aber sicherlich genug Gäste, bei denen ein „Tut mir leid, habe ich einfach vergessen“ nicht gut ankommt und das weiß man leider vorher nicht und versucht sich ggf. unnötigerweise abzusichern.

  31. Björn

    @Holgi

    würdest du ein paar deiner Eau de Toilette / Parfüm Düfte nennen? Ich bin auf der Suche nach einem guten Duft. vllt. ist ja einer dabei.

    Antworten
    1. Kumi

      Meine Lieblingsdüfte sind beide von Knize: »Knize Forest« und »Knize Ten«.

      Aber Tipps zu Düften geben ist eigentlich müßig, da jeder Duft an jedem Körper unterschiedlich riechen kann. Ich würde da immer zu einer guten Parfümerie raten und Freunde/Bekannte/Partner mitnehmen, die auch mal an einem schnüffeln können. Denn Düfte legt man im Grunde nur auf, um bei anderen eine Wirkung zu erzielen. 🙂

  32. Leif

    Anne: Da magst du Recht haben. Wer nichts sagt, kann auch nichts verändern. Vielleicht ist es feige von mir oder nicht aufrichtig, wenn ich vor Ort schweige, aber meine Art der Reaktion ist, kein Trinkgeld zu geben und wenn angebracht, eine entsprechende Kritik (durchaus konstruktiv formuliert und keinen „Verriss“) ins Netz zu stellen. (Vor einigen Tagen erst wieder gemacht. -Übrigens NACHDEM ich tatsächlich die Bedienung angesprochen hatte und diese meine Anmerkung relativierte, bzw. schlicht und einfach über die Qualität des Produktes log) Eine Bewertung zum Beispiel auf der Website oder Facebook-Seite des Unternehmens ist m.E. auch die wirkungsvollere Art der Kritik aus verschiedensten Gesichtspunkten. Und somit schweige ich ja dann auch nicht mehr. Ich eröffne nur keinen Konflikt vor Ort.

    Antworten
    1. Anne

      Kommt halt immer auf die Situation an. Wir haben es auch einmal erlebt, dass wir auf eine sehr höfliche Beschwerde einfach dreist angelogen wurden. Wir hatten angemerkt, dass wir die Suppe, die alle anderen ganz offensichtlich als Gruß aus der Küche, nicht erhalten hatten und auch keine Pralinen zur Rechnung (wie auch am Nebentisch ganz offensichtlich geschehen). Die Antwort war: „Das machen wir immer anders!“ bzw. „Es gibt nur Pralinen zum Kaffee.“ Ersteres war natürlich Humbug, zumal die Antwort auch keinen Sinn ergab, was soll denn anders in Bezug auf einen Gruß aus der Küche heißen, manche bekommen halt keinen? Zweiteres war halt schlicht gelogen, wir konnte ja sehen, was an den Tischen neben uns gebracht wurde.

      Da hätte es sich sogar fast angeboten, sich den Manager mal kommen zu lassen, aber ich war zu konsterniert, um entsprechend drauf zu reagieren, weil es einfach in der Dreistigkeit zu absurd war. Das lag aber meines Erachtens auch wirklich an der einen Person, wir hatten vorher im gleichen Laden nur mit patenten, netten Menschen zu tun. (Entsprechend würde ich auch wieder hingehen, nur beim nächsten Mal eben direkter reagieren.)

  33. Okrinom

    Ich fand die Sendung auch ziemlich gut eigentlich.

    Zum Thema Gender und Beziehungen:
    Alexandra sagte nebenher sinngemäß sowas wie „Die Jagd ist auf einen potentiellen Partner ist schön und aufregend“
    Das ist mir sehr im Kopf haften geblieben, denn aufgrund meiner emotionalen Struktur und meiner mir innenwohnenden deutlichen Unsicherheit ist genau dieser kompetitive „Jagdtrieb“ im Grunde so gut wie nicht vorhanden. Ich bin übervorsichtig, ziehe mich von direktem Wettbewerb um eventuelle Partnerinnen im Zweifel zurück und erreiche daher auch kaum etwas in diesem Bereich. Kurzum: Ich hasse meine männliche Rolle, die, wenn man online sucht, aus meiner Sicht noch viel nötiger ist um irgendetwas zu erreichen.

    Antworten
  34. Steffi

    Ich klapp den Klodeckel runter, weil ich mal gelesen habe, dass Ratten durch die Rohre kommen könnten. Bestimmt eine Urban Legend – aber richtig tief drin im Hirn 😀

    Antworten

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