WR045 Holger ruft an: In Südindien

Marsha kommt aus dem Odenwald, ist mit dem Freiwilligendienst des CVJM in Madurai (Tamil Nadu) in Indien und hilft in einer Schule für behinderte Kinder.

Bombay – Maximum City*, Weltwärts, Kastensystem, Hinduismus, Ganesha, Christen in Indien, Chennai

Falls ihr hässliche Schnitte entdeckt, lasst es mich wissen. Wir hatten diverse Probleme bei der Aufzeichnung, was natürlich ausschließlich an der schlimmen indischen Infrastruktur lag und keinesfalls an meiner Software, die ja schliesslich ein Profigerät ist.


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11 Gedanken zu „WR045 Holger ruft an: In Südindien

    1. Marcus

      Genauso sehe ich das auch, und jeder kann mitkommen, schließlich ist das ein Podcast und keine UKW-only Geschichte ^^

  1. Mr. Duffy

    Vielen Dank an dieser Stelle an die nette Marsha. Ich hätte doch aber für die zukunft den ein oder anderen Tipp:
    1. Indien hat über 1 Milliarde Einwohner und ist gleichzeitig eines der ärmeren Länder dieser Welt, damit stellen sich einige Probleme ein: Müllentsorgung (wie soll das gehen?), gesundheitliche Versorgung: die Inder sind nicht alle kränker haben nur leider im Durschnitt kein Geld um sich gesundheitlich versorgen zu lassen.
    2. Würde es sich anbieten wenn man längere Zeit in Indien ist eine „Einführung in den Hinduismus“ sich zu gemüte zu führen, um dann die Kultur besser verstehen zu können und dann merkwürdige quasi-Diffamierungen wie „der Stadtgott Ganesha“ (bitte über Ganesha nachlesen!!!!) zu vermeiden.
    3. Indien ist ein Unionsstaat, ungefähr so groß wie die EU mit verschiedenen Völkern, ca. 200 erfasste Sprachen, 23 offizielle Sprachen aus zwei Sprachfamilien. Der Fokus der indischen Kultur rein politisch liegt im Norden und gerade die Tamilen und andere Südindische Völker schnitten bei der Verteilung und Entwicklung nicht gerade gut ab. Auch hier würde sich eine Übersicht über die indische Geschichte (vor allem Fokus auf Kolonialgeschichte und deren Nachwirkungen lesen).
    Ansonsten finde ich es sehr traurig was die liebe Marsha für ein Bild entwirft, das meiner Erfahrung nach oft nicht zutrifft und nicht auf begründeten Urteilen basiert. Sehr schade!

    Antworten
    1. gokzilla

      Spätestens bei dem christlichen Archtiektenanwärter musste ich kurz die Augenbrauen heben 🙂

    2. Mike_060

      Schade das du das so siehst.

      Ich arbeite selbst seit mind. 3 Jahren in Chennai/Indien.
      Vieles was Marsha beschreibt, habe ich selbst so erlebt.
      Was mich wirklich – für das Land – beschämt, ist wie unwürdig Indien mit seinen eigenen „Armen“ umgeht, die sage und schreibe 98% der Bevölkerung ausmachen.

      Da die Reiche Oberschicht unglaublich reich ist und hohen Einfluss hat, wird die Politik um die Interessen dieser Ebene drumgherumgebaut. D.h. auf weite Sicht keine Änderung der SOzialpolitik.
      Da die Religion das Bestehen von Hierachieen zementiert, wird auch diesbezügl. kaum Gewalt ausbrechen. Hier stimmt wirklich: Religion ist Opium für Volk.

      Leider schielen wie bei uns in den 60er Jahren viele junge Inder auf ein Leben wie in USA – und machen dann genau die gleichen Fehler wie wir in der Nachkriegszeit.

      mE hat sich da Land immernoch nicht aus der Kolonialzeit befreit. Nur heute sind es die westlichen amerikanischen Einflüsse, und nicht mehr die Europäische „Kultur“.
      Gruß

    1. Micha

      Schwungmasse in Bewegung. Natürlich gerne jeden Tag. Aber bitte nicht auf Kosten der Gesundheit. Und erst recht nicht auf Kosten von NSFW!

  2. westpole

    hey, hier mal 2 links zu reiseberichten die indien ähnlich beschreiben wie das mädel im podcast.

    http://stecki.followmysteps.de/2012/01/18/7240/indien-nein-danke

    http://twoontherun.rtwblog.de/2011/12/11/indische-verhaeltnisse/

    ausserdem hab ich in istanbul mal ein jungsches mädel aus frankreich getroffen die gerade am ende einer weltreise war, die genau das gleiche beschreibt wie marsha. was man dort besonders als frau aushalten muss ist für europäische verhältnisse unfassbar.
    einzige ausnahmen sollen laut ihrer erzählung die strände im süden sein…

    @holgi
    danke für deine arbeit…

    lg micha

    Antworten
  3. Seojunky

    Ich finde es unglaublich toll, dass Holgi mit Wrint ein Medium geschaffen hat, auf dem man Geschichten von Menschen aus aller Welt erfährt. Denn wo findet man sonst noch die Möglichkeit seine Geschichte zu erzählen? Viel wichtiger noch, wo findet man jemanden der wirklich zuhört?

    Große Klasse! Bitte mehr davon. Es ist spannend, bereichernd, interessant und mitunter bildend. In Zeiten von Buchstabensuppen in Chats und gelangweilten Freunden, ist ein solcher Podcast für den täglichen Uni- oder Arbeitsweg genau das richtige.

    Herzliche Grüße,
    Patrick aka Seojunky

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